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tierchenwelt.de - Das Tierlexikon für Kinder

Die 15 seltsamsten Tiere der Welt

3. Platz: Sägerochen oder Sägefisch (Pristidae)

Sägerochen von unten - Foto: Andrea Izotti/stock.adobe.com

Steckbrief

  • Klasse: Fische
  • Ordnung: Rochen (Batoidea)
  • Familie: Sägerochen (Pristidae)
  • Verbreitung: Atlantik, Indopazifik, manchmal auch in Flüsse (Süßwasser)
  • Lebensraum: Küstennahe Gewässer

Ritschratsch! Wozu dient das eingebaute Sägeblatt?!

Dem Zeichentrickhelden Wickie haben Sägerochen schon ganz schön Kopfzerbrechen bereitet: Sie haben in der Serie das Wikingerschiff zum Kentern gebracht! Ganz so wild geht es in der Realität zwar nicht zu, aber das Werkzeug im Gesicht dieses Tieres ist absolut faszinierend. Die „Säge“ ist eine lange Verlängerung des Kopfes, die auf beiden Seiten mit scharfen Zähnen besetzt ist. Biologen nennen dieses Gebilde Rostrum. Es besteht aber nicht aus Knochen, sondern aus Knorpelgewebe.

Die Rochen benutzen ihre Säge vor allem, um Beute zu fangen. Sie schwimmen in einen Schwarm von Fischen und schlagen im Wasser wild hin und her. Dadurch werden die Beutefische betäubt oder verletzt und der Rochen kann sie ganz gemütlich vom Meeresboden fressen.

Ein großer Sägerochen schwimmt im Wasser und zeigt seine lange, gezahnte Säge Ein großer Sägerochen schwimmt im Wasser und zeigt seine lange, gezahnte Säge - Foto: Ariel Bravy/Shutterstock

Eine Säge mit eingebautem Detektiv-Spürsinn

Die Säge kann aber noch viel mehr: Sie dient dem Tier als eine Art Metalldetektor unter Wasser. Auf der Haut der Säge befinden sich tausende winzige Sinnesorgane, die sogenannten Lorenzinischen Ampullen (Zellen die Elektrizität wahrnehmen). Mit diesen kann der Sägerochen die schwachen elektrischen Felder spüren, die jedes Lebewesen aussendet. Selbst wenn sich ein Krebs komplett im tiefen Sand versteckt hat, kann der Rochen ihn aufspüren.

Ein Sägefisch ruht sich am Meeresboden aus Ein Sägefisch ruht sich am Meeresboden aus - Foto: Angelov/stock.adobe.com

Bedrohte Riesen der Meere

Obwohl sie gefährlich aussehen, sind diese Knorpelfische für Menschen harmlos, solange man sie nicht bedrängt. Leider sind heute alle fünf bekannten Arten der Sägerochen stark vom Aussterben bedroht. Der Grund: Mit ihrer langen Säge verfangen sie sich extrem leicht in den Netzen von Fischern und sterben dort als ungewollter Beifang.

Die Säge des Sägerochen macht 20-30 % seiner Gesamtlänge aus Die Säge des Sägerochen macht 20-30 % seiner Gesamtlänge aus - Foto: Jill Lang/Shutterstock

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Auf der nächsten Seite wartet ein Tier auf dich, das aussieht, als hätte es jemand direkt aus der Pfanne ins Meer geworfen. Es hat die Form und die Farben von einem perfekten Frühstücksei – ist aber riesengroß und schwimmt lebendig durchs Mittelmeer. Klicke jetzt weiter und finde heraus, was es mit diesem schwimmenden Spiegelei auf sich hat!


Quellen:


  • Aktualisiert am