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Die 15 seltsamsten Tiere der Welt

11. Platz: Dugong (Dugong dugon)

Ein Dugong schwimmt über dem Meeresboden und frisst Seegras mit seinem hufeisenförmigen Rüsselmaul Ein Dugong schwimmt über dem Meeresboden und frisst Seegras mit seinem hufeisenförmigen Rüsselmaul - Foto: Masakazu Tokashiki/stock.adobe.com

Steckbrief

  • Klasse: Säugetiere
  • Ordnung: Seekühe
  • Familie: Gabelschwanzseekühe
  • Verbreitung: Indischer Ozean, Westpazifik
  • Lebensraum: Flache, tropische Küstengewässer

Niedlicher Bodenstaubsauger: Was bitte ist ein Dugong?

Die pummeligen Rundschwanzseekühe (auch bekannt als Manatis) kennt mittlerweile fast jeder aus lustigen Internet-Videos. Doch hast du schon mal von einem Dugong gehört? Dieses riesige, gemütliche Tier ist eng mit den Manatis verwandt, sieht im Gesicht aber noch ein ganzes Stück merkwürdiger aus. Seine Mund endet in einem großen, hufeisenförmigen Rüsselmaul, das exakt wie der Aufsatz von einem riesigen Bodenstaubsauger aussieht!

Der größte Unterschied zu seinen berühmten Verwandten liegt im Lebensraum: Während Manatis liebend gerne im Süßwasser von Flüssen und Seen schwimmen, lebt der Dugong fast ausschließlich im salzigen Meerwasser. Zudem hat er eine andere Schwanzflosse. Sie ist nicht rund wie ein Löffel, sondern am Ende tief gegabelt – genau wie die Flosse eines Delfins oder Wals.

Dugong - Foto: Vitalii6447/stock.adobe.com

Die Kuh des Meeres: Tonnenweise Gras zum Frühstück

Dugongs sind die einzigen rein pflanzenfressenden Säugetiere, die ausschließlich im Meer leben. Ihr rüsselartiger Mund ist perfekt nach unten gebogen, um den Meeresboden nach ihrer absoluten Leibspeise abzusuchen: Seegras. Wie eine lebendige Rasenmäher-Maschine pflügen sie stundenlang durch die Unterwasser-Wiesen. Dabei hinterlassen sie deutlich sichtbare, kahle Stellen im Sand.

Da Seegras nicht besonders viele Nährstoffe liefert, müssen die sanften Riesen richtig viel davon fressen. Ein ausgewachsener Dugong, der bis zu 400 kg wiegen kann, verdrückt jeden Tag bis zu 40 kg frisches Grünzeug! Um die harten Wurzeln im Sand besser greifen zu können, ist die Oberlippe des Dugongs extrem beweglich und mit dicken, empfindlichen Tasthaaren besetzt.

Dugong - Foto: Kristina Vackova/Shutterstock

Der Ursprung der Meerjungfrauen-Legende

Die Dugongs waren der Ursprung für alte Seemannsgeschichten über wunderschöne Meerjungfrauen und Sirenen. Wenn eine Dugong-Mutter ihr Junges säugt, hält sie es manchmal mit ihren Vorderflossen eng an den Körper geschmiegt und schaut mit dem Kopf aus dem Wasser heraus.

Einsame Seefahrer, die monatelang auf den Meeren unterwegs waren, sahen diese Gestalten aus der Ferne im Abendlicht. Mit ein bisschen Fantasie (und Sehnsucht) hielten sie die pummeligen Seekühe für mystische Fabelwesen. Daher gaben Biologen der Tierordnung später den wissenschaftlichen Namen Sirenia.

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Auf der nächsten Seite wartet ein winziges Wesen auf dich, das so unglaublich schön und skurril aussieht, dass es direkt aus einem Anime entsprungen sein könnte. Es hat blaue Flügel, wird „blauer Drache“ genannt und frisst liebend gerne hochgiftige Quallen, um deren Gift als eigene Waffe zu klauen! Klicke jetzt weiter und triff die faszinierende Blaue Ozeanschnecke!


Quellen:


  • Aktualisiert am