Fetzenfisch
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Seenadelartige sind eine Gruppe von Fischen, zu der zum Beispiel die Seepferdchen und die Seenadeln gehören. Sie haben lange, dünne Körper und meistens eine röhrenförmige Schnauze, mit der sie kleine Tiere einsaugen. Sie sind schlechte Schwimmer und treiben eher durch das Wasser. Daher haben Seepferdchen Greifschwanz, um sich festzuhalten, wenn die Strömung sie wegtreibt. Die meisten Arten leben im Meer zwischen Seegras oder Korallen, wo sie sich gut tarnen können.
Seenadelartige sind Meister der Tarnung! Seepferdchen und Geisterpfeifenfische sehen Korallen zum Verwechseln ähnlich – wenn sie sich ruhig verhalten, kann man sie kaum erkennen. Fetzenfische und Seedrachen sehen aus wie Seegras, das im Meer treibt.
Die röhrenförmige Schnauze ist wie ein Strohhalm oder ein kleiner Handstaubsauger. Seenadelartige können damit ganz genau auf kleine Tiere zielen und sie aufsaugen. Ausnahmen sind Mandarinfische, Barben und Flughähne.
Besonders spannend: Bei Seepferdchen und Seenadeln tragen die Männchen die Eier in einer speziellen Bauchtasche aus. Dadurch sind sie echte „Super-Papas“ im Tierreich!
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.