Flusswels
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Welsartige sind eine vielfältige Gruppe von Süß- und Brackwasserfischen. Sie zeichnen sich durch Barteln rund um das Maul aus, die ihnen beim Aufspüren von Nahrung helfen. Viele haben einen kräftigen, flexiblen Körper und eine glatte, oft schleimige Haut. Einige Arten besitzen Stacheln an Rücken- oder Brustflossen, die zur Verteidigung dienen. Welse kommen auf fast allen Kontinenten außer der Antarktis vor und besiedeln unterschiedlichste Lebensräume, von Flüssen bis zu Seen.
Ein besonders auffälliges Merkmal bei allen Welsen sind die Barteln. Sie sehen aus wie kleine Tentakel und bestehen aus weichem Gewebe. Da Welse oft in trübem Wasser leben, können sie ihren Lebensraum nicht über ihren Sehsinn wahrnehmen, sondern müssen sich auf ihren Tastsinn verlassen. Die Barteln sind sehr empfindlich und versorgen die Welse mit allerlei Informationen über ihre Umgebung.
Nanu? Fische ohne Schuppen? Ja, Welse haben stattdessen eine schleimige Haut. In ihrem Lebensraum gibt es viele scharfe Steine und enge Spalten. Der Schleim schützt ihre Haut vor Verletzungen. Außerdem wehrt er Parasiten und Bakterien ab.
Bei den meisten Welsen sind Brust- und Rückenflossen durch harte Stacheln verstärkt. Sie sitzen direkt vor den eigentlichen Flossen und fallen kaum auf, weil sie nahtlos in die Flosse übergehen. Für Raubfische sind diese Stacheln ein echtes Hindernis – jeder Biss wird zum riskanten Unterfangen.
Geschrieben von Silke Menne.
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