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Kolibris senken ihre Körpertemperatur je nach Bedarf

  • Kolibris gehören zu den Vögeln, die nachts ihre Körpertemperatur senken.
  • So sparen sie Energie.
  • Sie versetzen sich je nach Bedarf in eine leichte oder starke Kältestarre.

Um ihren Energiebedarf zu decken, brauchen Kolibris ständig Nahrung. Deshalb fliegen sie tagsüber fast pausenlos umher, um aus Blütenkelchen Nektar zu schlürfen. Nach Sonnenuntergang wird es jedoch dunkel und oft kalt. In dieser Zeit fliege sie nicht, sondern verharren stattdessen bis zum nächsten Morgen in einer Kältestarre. Diese wird in der Fachsprache Torpor genannt (aus dem Lateinischen für „Erstarrung“).

Es ist bereits bekannt, dass die Vögel ihre Temperatur stark absenken können. Aber, dass sie zwischen verschiedenen Stufen wechseln, ist neu.

Forscher haben das mit Wärmebildkameras bei drei verschiedenen Arten beobachten können: bei der Blaukehlnymphe, dem Schwarzkinnkolibri und dem Violettkron-Brillantkolibri. Dabei stellten sie fest, dass sie verschiedene Stufen der Kältestarre einnehmen, mal eine leichtere, mal eine stärkere. Bei der leichten Kältestarre sinkt ihre Temperatur um etwa 11 Grad Celsius. Bei einer starken sogar um etwa 28 Grad Celsius.

Zum Vergleich: Wenn unsere Körpertemperatur von 37 Grad um nur um zwei Grad Celsius auf 35 Grad fällt, sprechen wir bereits von einer Unterkühlung.

Die Studie der Cornell University (USA) ist im Januar 2022 im Magazin Journal of Experimental Biology erschienen.

Quelle: https://www.earth.com

Breitschwanzelfe Breitschwanzelfe - Foto: Dec Hogan/Shutterstock

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