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Wölfe überlebten die Eiszeit, weil sie ihre Ernährung änderten

  • Wölfe haben nicht immer Karibus und Elche gefressen.
  • Während der letzten Eiszeit machten sie vor allem Jagd auf Pferde.
  • Das können Forscher anhand der Abnutzung fossiler Zähne erkennen.

Wölfe, die in den kälteren, nördlicheren Gebieten leben, machen vor allem Jagd auf Elche, Rentiere, Karibus und andere Hirscharten. Aber das war nicht immer so. Während der letzten Eiszeit standen vor allem Pferde auf ihrem „Speiseplan“.

Den Beweis dafür liefern Zähne und Schädelknochen aus dem Yukon-Gebiet (Kanada), von denen einige bis zu 50.000 Jahre alt sind. Forscher haben die Abnutzungen, die durch das Erlegen und Fressen entstehen, mit denen von heutigen Wölfe verglichen. Außerdem stellten sie chemische Analysen an und konnten dadurch ganz genau belegen, was die Tiere gefressen haben – ganz nach dem Motto „Du bist, was du isst.“

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Nahrung der Raubtiere früher mindestens zur Hälfte aus Pferden bestand und zu etwa 15 % aus Karibu und Alaska-Schneeschafen. Weil sie so flexibel waren und sich angepasst haben, konnten die Tiere die Eiszeit überleben.

Die Studie des Studie des Canadian Museum of Nature wurde im April 2021 in der Zeitschrift Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology veröffentlicht.

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Quelle: https://www.earth.com

WolfWolf - Foto: Agnieszka Bacal/Shutterstock