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Giftige Säugetiere

Kurzschwanzspitzmaus

Kurzschwanzspitzmäuse zählen zu den Insektenfressern. Die maulwurfähnlichen Säugetiere werden gerade mal 8 cm groß und 30 g schwer. Sie gelten nicht als gefährdete Tierart. Es gibt vier amerikanische Arten: die nördliche, die südliche, die Elliot- und die Everglades-Kurzschwanzspitzmaus. Sie leben alle auf dem amerikanischen Kontinent, von Kanada bis in den Süden der USA. Die nördliche Kurzschwanzspitzmaus lebt eher in kühleren Breitengraden und ist die größte ihrer Art. Die südliche ist die kleinste und man trifft sie im Südosten der USA an. Kleinere Tiere wie Insekten, Spinnen und Tausendfüßler töten die Tiere mit ihren Krallen. Bei Tieren, die größer als sie selbst sind, kommen ihre Giftzähne zum Einsatz. Der giftige Speichel erledigt größere Mäuse und Amphibien.

Sind Kurzschwanzspitzmäuse gefährlich für Menschen?

Nein, ihr Gift ist für Menschen nicht tödlich. Sie können damit nur kleine Tiere, die nicht viel größer als sie selbst sind, lähmen (= bewegungsunfähig machen). Ein Biss ist aber sehr schmerzhaft und verursacht zudem starke Schwellungen, die einige Tage andauern. Zum Glück kommt es sehr selten dazu.

Viel schlimmer ist für die Menschen, dass die Tiere unheimlich stinken, was besonders unangenehm ist, wenn sie sich im Haus niedergelassen haben. Füchse, Waschbären und Katzen machen zwar Jagd auf die Tiere, fressen sie dann aber nicht - wegen dem Geruch.

Wozu braucht die Erde Kurzschwanzspitzmäuse?

Bei Tieren, die „hässlich“ aussehen, giftig sind und stinken, fragt sich sicher der ein oder andere, ob und welchen Zweck sie für den Planeten Erde haben. Nach dem Motto: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Man traut es den kleinen felligen Insektenfressern ja kaum zu, aber sie vertilgen Insekten wie Scheunendrescher und sorgen deshalb dafür, dass es keine Insektenplage gibt und das Gleichgewicht in der Natur bestehen bleibt.

Hier findest du unseren Spitzmaus-Steckbrief und hier einen Maus-Steckbrief.

Nördliche Kurzschwanzspitzmaus Nördliche Kurzschwanzspitzmaus - Foto: Steven Byland/Shutterstock