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Fische nutzen ein „drittes Auge“ zur Orientierung im Wasser

  • Fische sehen nicht nur mit den Augen, sondern auch mit einem „dritten Auge“.
  • Ihr Gehirn kombiniert verschiedene Lichtsignale, um Entscheidungen zu treffen.
  • So wissen sie, ob sie nach oben oder unten schwimmen sollen.

Zebrafisch Zebrafisch - Foto: Ian Grainger/Shutterstock

Wie Fische ihre Position im Wasser halten

Wie Fische Licht auswerten und sich orientieren

Fische leben in einer Welt, in der sich Licht ständig verändert – je nach Tiefe, Wasser und Sonne. Eine neue Studie zeigt: Sie nutzen nicht nur ihre Augen, sondern auch ein spezielles lichtempfindliches Organ im Kopf, das oft „drittes Auge“ genannt wird. Dieses hilft ihnen, ihre Umgebung besser zu verstehen.

Das Gehirn verbindet Signale aus zwei Sinnesorganen

Die Forschenden fanden heraus, dass das Gehirn von Zebrafischen die Lichtsignale aus Augen und „drittem Auge“ zusammenführt. Dabei geht es vor allem um Unterschiede zwischen UV-Licht und sichtbarem Licht. Diese Informationen werden in einem bestimmten Bereich im Gehirn verarbeitet und helfen dem Tier, Entscheidungen zu treffen.

Warum Fische nach oben oder unten schwimmen

Je nachdem, wie sich das Licht verändert, schwimmen Fische gezielt nach oben oder unten. So können sie zum Beispiel Nahrung finden oder Gefahren vermeiden. Die Studie zeigt: Wenn ein wichtiges Licht-Protein fehlt, reagieren die Tiere nicht mehr richtig auf diese Unterschiede. Das beweist, wie wichtig dieses System für ihr Verhalten ist.

Über die Studie

Die Studie der Osaka Metropolitan University (Japan) wurde im März 2026 im Fachjournal PNAS veröffentlicht.


Quellen:


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