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Hunde haben ein Körperbewusstsein und verstehen die Folgen ihres Handelns

  • Hunde können sich im Spiegel nicht erkennen.
  • Aber sie besitzen ein „Selbst“-Bewusstsein für ihren Körper.
  • Sie verstehen, dass er in Zusammenhang mit ihrer Umwelt steht.

Ab dem Alter, in dem Kleinkinder sich selbst im Spiegel zu erkennen, besitzen sie auch ein Bewusstsein für ihren Körper. Also, in welchem Zusammenhang er mit ihrer Umgebung steht. Wenn ein Kleinkind z. B. auf einer Decke sitzt und aufgefordert wird, diese einer anderen Person zu geben, braucht es im Gehirn zuerst eine wichtige Erkenntnis: Dass es nicht geht, solange sie darauf sitzen, weil ihr eigener Körper das verhindert. Sie müssen zuerst aufstehen, um die Decke überreichen zu können.

Dieser Test wurde nun mit Hunden durchgeführt. An die Decke wurde allerdings ein Ball befestigt, weil das Kommando einen Ball zu übergeben, bei den Vierbeinern besser „abgespeichert“ ist und einfacher „abzurufen“ ist. Das Ergebnis war erstaunlich: Obwohl Hunde sich nicht im Spiegel erkennen, haben sie trotzdem ein Bewusstsein für ihren Körper. Sie verstanden sehr schnell, dass sie zuerst die Decke verlassen müssen. Die Forscher vermuten, dass das Bewusstsein für sich selbst aus mehreren, mehr oder weniger zusammenhängenden Fähigkeiten besteht. Diese können, aber müssen nicht immer alle gleichzeitig vorhanden sein.

Die Studie der Eötvös Loránd Universität (Budapest, Ungarn) wurde im Magazin Scientific Reports veröffentlicht.

Quelle: https://www.guinnessworldrecords.com

Französische BulldoggeFranzösische Bulldogge - Foto: Patryk Kosmider/Shutterstock