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Vogelgezwitscher verbessert unsere mentale Gesundheit

  • Vogelgezwitscher hat einen positiven Einfluss auf uns.
  • Es hebt unsere Stimmung und ist gut für unsere geistige und emotionale Gesundheit.
  • Bereits sechs Minuten haben einen spürbaren Effekt.

Foto: Vishnevskiy Vasily/Shutterstock

Studie untersucht: Wie beeinflussen Geräusche unser Gehirn und unsere Stimmung?

Wissenschaftler haben herausgefunden, wie sich Vogelgesang auf unsere Stimmung auswirkt. Außerdem wollten sie wissen, ob und wie stark er unsere kognitiven Leistungen beeinflusst - also unsere Fähigkeit, etwas wahrzunehmen, zu verstehen und zu verarbeiten.

Das Experiment: Sechs Minuten Vogelgezwitscher oder Straßenlärm

295 Menschen nahmen dazu über das Internet an einem Experiment teil: Sie hörten sich sechs Minuten lang entweder Verkehrslärm oder Vogelgeräusche an. Davor und danach beantworteten sie Fragen darüber, wie sie sich gefühlt haben. Zusätzlich mussten sie Aufgaben lösen.

Wer besonders unter Straßenlärm leidet

Für die Forscher war vor allem interessant, wie Menschen auf diese Geräusche reagieren, die grundsätzlich eher fröhlich und positiv sind. Und, wie diejenigen darauf reagieren, die sich häufiger traurig und niedergeschlagen fühlen. Auf letztere hatte der Vogelgesang kaum Einfluss, jedoch verschlimmerte Verkehrslärm ihren Zustand deutlich.

Vogelgezwitscher mindert Angstgefühle und schützt die Seele

Aber auch positive Menschen können sich manchmal ängstlich und verunsichert fühlen. Und bei ihnen konnte eine Wirkung beobachtet werden: Das Vogelgezwitscher verringerte ihre Angstgefühle deutlich. Die Forscher glauben, dass der positive Effekt von Vogelgezwitscher unter anderem dabei helfen könnte, geistigen und emotionalen Erkrankungen vorzubeugen, so dass sie möglicherweise gar nicht erst entstehen.

Einfacher Tipp: Vogelgesang beim Arbeiten hören oder in der Natur lauschen

Wer beim Lernen, Lesen oder Arbeiten Vogelgesang hört (z. B. aus dem Internet) tut sich also etwas Gutes. Oder noch besser: Sich einfach mal eine Pause gönnen und den Tieren „live“ in der freien Natur lauschen, also beispielsweise im Park oder im Garten.

Über die Studie

Die Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf erschien im Oktober 2022 im Magazin Scientific Reports.


Quellen:


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