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Hunde können ihren Besitzer allein an der Stimme erkennen

  • Für Hunde ist die Nase das wichtigste Sinnesorgan.
  • Auch wenn sie ihren Besitzer nicht riechen oder sehen, erkennen sie ihn.
  • Sie müssen nur seine Stimme hören.

Wir wissen, dass Hunde sich vor allem auf ihre Nase verlassen, um ihre Welt zu erkunden. Sie merken sich auch, mit welchen Gerüchen sie etwas unerfreuliches oder etwas erfreuliches verbinden – wie z. B. mit dem Geruch von Herrchen. Wenn sie ihren Besitzer aber weder sehen noch riechen können – sind sie dann noch in der Lage, ihn zu erkennen?

In eine Experiment ließ man 28 Hundebesitzer und ihre Vierbeiner Verstecken spielen. Es gab zwei Verstecke. Hinter einem befand sich Herrchen und hinter dem anderen ein Fremder. Währen die Tiere in einigem Abstand warten mussten, lasen die Besitzer einen Text vor – in einem neutralen, gleichmäßigen Ton.

In 82 % der Fälle gelang es den Tieren, die Stimme ihres Besitzers richtig zu erkennen. Auch dann, wenn sich hinter dem Versteck gar kein Mensch befand und die Stimme nur aus einem Lautsprecher kam. Je unterschiedlicher die Stimmen in Tonhöhe (hoch oder tief) und Nebengeräusche (glatte oder raue Stimme) waren, desto einfacher war es für die Tiere. Die Klangfarbe (helle oder dunkle Stimme) spielte weniger eine Rolle.

Die Studie der Ethologie an der Eötvös Loránd Universität (Ungarn) erschien im Februar 2022 im Magazin Animal Cognition.

Quelle: https://www.phys.org

Australian Shepherd Australian Shepherd - Foto: fesenko/stock.adobe.com

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