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Mangusten zeigen Artgenossen, die mobben, die kalte Schulter

  • Es kommt vor, dass sich Mangusten um das Essen streiten.
  • Die Tiere merken sich, wer bei Essenskämpfen unsozial verhält.
  • Diese Tiere werden danach von den anderen gemieden.

Mangusten sind kleine Raubtiere, die Erdmännchen sehr ähnlich sehen und, die auch eng mit ihnen verwandt sind. Sie leben in Gruppen und haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten, zum Beispiel putzen sie sich gegenseitig, um sich sauber zu halten. Sie tun das aber auch, um Angst und Stress zu verringern und Freundschaften zu pflegen.

Bei der Nahrungsaufnahme kommt es allerdings schon mal zu Streitigkeiten. Dann geben sie kreischende Ruflaute von sich, die sich die anderen Mitglieder der Gruppe einprägen. Das haben Forscher bei der Beobachtung von südlichen Zwergmangusten herausgefunden.

Wenn die Tiere später zusammenfinden, um sich gegenseitig zu putzen, bekommt der „Mobber“ die Quittung für sein Verhalten. Die Tiere erinnern sich an seine Stimme und zeigen ihm die kalte Schulter. Sein Fell wird deutlich seltener von Artgenossen gepflegt.

Die Studie der University of Bristol (England) erschien im November 2021 im Magazin eLife.

Quelle: https://www.earth.com

ZwergmangusteZwergmanguste - Foto: Bernard DUPONT from FRANCE [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons