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Bestrafung erhöht den Stress in Hunden

  • Hunde lernen schlechter und langsamer durch Bestrafung.
  • Mit Belohnungen lernen sie schnell und gerne.
  • Außerdem sind sie weniger gestresst.

Forscher der Universität in Porto (Portugal) haben eine umfassende Studie veröffentlicht, die verschiedene Trainingsmethoden vergleicht, Stresshormone auswertet und außerdem untersucht, ob sich die Methoden auch grundsätzlich, also außerhalb des Trainings, auf das Wohlbefinden auswirken.

Bei dem Test erhielten 92 Hunde aus sieben Hundeschulen bei nicht erwünschtem Verhalten entweder eine Bestrafung, eine Belohnung oder einen Mix aus beidem. Dabei wurden sie gefilmt und über Speichelproben wurde das Stresshormon Cortisol gemessen.

Hunde, die bestraft wurden, zeigten Stressreaktionen und hatten einen deutlich höheren Cortisol-Level. Aber auch außerhalb des Trainings verhielten sie sich anders. Sie waren deutlich „negativer“ und unsicherer in Situationen, die ihnen nicht ganz klar waren.

Die Ergebnisse der Studie bestätigen offiziell, was wir eigentlich im Grunde schon wissen. Die Schwierigkeit liegt vermutlich eher darin, sich entsprechend zu verhalten. Wenn man als Hundebesitzer in Stress, Hektik oder sogar in Panik ist, neigt man dazu, lieber schnell zu bestrafen, als stattdessen richtiges Verhalten zu fördern. Also: mehr Fokus auf das Positive :)

Quelle: https://www.phys.org

Golden Retriever Golden Retriever - Foto: Soloviova Liudmyla/Shutterstock