Bienen und Menschen sind sich überraschend ähnlich
- Bienen leben in Kolonien zusammen.
- Die Tiere verbringen mit bestimmten Artgenossen mehr Zeit als mit anderen.
- Forscher glauben, dass Bienen ein soziales Netzwerk pflegen – wie wir Menschen.
So forschen Experten aus den USA
Ein Forscherteam der Universität von Illinois (USA) hat entdeckt, dass Bienen und Menschen ein ähnliches soziales Verhalten besitzen, bei dem zwischen „sympathischen“ und weniger „sympathischen“ Kontakten unterschieden wird. Es wurde bereits vermutet, dass die Insekten bei Begegnungen unterschiedlich verhalten, so wie Menschen. Um das zu beweisen, führten die Forscher umfangreiche experimentelle Messungen sowie Berechnungen am Computer durch.
Wie Bienen beim Essen miteinander „plaudern“
Dabei konzentrierten sie sich vor allem auf ein ganz bestimmtes Verhalten: Es nennt sich Trophallaxis und bezeichnet die Weitergabe von flüssige Nahrungsmittel von Mund zu Mund. Währenddessen kommunizieren die fleißigen Honigsammler außerdem miteinander. Sie verbrachten dabei allerdings mit unterschiedlichen Artgenossen unterschiedlich viel Zeit. Bei manchen dauerte die Übergabe und das „Plaudern“ länger, bei anderen kürzer.
Manche Freunde sind beliebter als andere
Die Forscher glauben, dass es bei den Tieren ein individuelles Merkmal gibt, das besonders anziehend wirkt. So wie wir Menschen mit einem engen Freund oder einem Familienmitglied zusammen sind, als mit einem Bekannten.
Quellen:
- Roboterbienen könnten in Zukunft für uns Pflanzen bestäuben
- Wie können Bienen ihre Artgenossen beim Bienentanz sehen, wenn es im Bienenstock dunkel ist?
- Warum Honigbienen abstürzen, wenn sich unter ihnen ein Spiegel befindet
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- Erstmals beobachtet: Honigbienen benutzen Werkzeug
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- Bienenköniginnen schnattern und hupen
















