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Urzeit-Seekühe schwammen durch die Arabische Wüste

  • Die Arabische Wüste liegt im östlichen Teil der Sahara.
  • Vor 40 Millionen Jahren war die Arabische Wüste ein flaches Meer.
  • Fossilienfunde belegen, dass hier Seekühe schwammen.

Die Arabische Wüste befindet sich zwischen dem Nil und dem Roten Meer und ist ein Teil der Sahara - der größten Trockenwüste der Erde. Sie ist eine Gebirgswüste und bis zu 2.300 m hoch. Aber das war nicht immer so.

Noch vor 10.000 Jahren war die Sahara eine fruchtbare Landschaft mit Seen, Flüssen und Pflanzen. Und dort, wo das steile Hochgebirge der Arabischen Wüste heute ist, war vor 40 Millionen Jahren sogar ein flaches Meer.

In der Arabischen Wüste wurden Fossilien von urzeitlichen Seekühen gefunden. Genauer gesagt von einem Urzeit-Dugong. Eine kleine Anzahl Dugongs lebt übrigens heute noch im Roten Meer.

Was sind Seekühe, Dugongs und Manatis?

Seekühe haben eine eigene Tierklasse: die Afrotheria. In die wird z. B. auch das Erdferkel gezählt. Die nächsten Verwandten der Seekühe sind Elefanten. In der Tier-Ordnung der Seekühe gibt es zwei Familien: die Dugongs (Gabelschwanzseekühe) und die Manatis (Rundschwanzseekühe). Alle Seekuharten sind eine gefährdete Tierart.

Quelle: https://www.livescience.com

Dugong im Roten Meer Dugong im Roten Meer - Foto: Kristina Vackova/Shutterstock