Anzeige

Orca

Steckbrief Orca/Schwertwal

Orca Orca - Foto: Tory Kallman/Shutterstock

Größe bis 9,8 m
Geschwindigkeit bis 65 km/h (Kurzstrecke), 10-20 km/h (Langstrecke)
Gewicht bis 6,8 bis 8,6 t
Lebensdauer 50-60 Jahre
Ernährung Wale, Robben, Pinguine, Kalmare
Feinde Große Haie
Lebensraum Meer und Küstengebiete
Ordnung Wale
Unterordnung Zahnwale
Familie Delfine
Wissenschaftl. Name Orca orcinus
Merkmale schwarz-weißer, großer Wal
Orcas sind Delfine

Wenn man das Wort Delfin hört, hat man gleich das Bild eines grauen Meeressäugers im Kopf, das freundlich lächelt und lustig quietscht. Es gibt jedoch rund 40 Delfin-Arten in den unterschiedlichsten Größe und Farben – und der Orca ist der größte und schwerste unter ihnen.

Orca Orca - Foto: Tory Kallman/Shutterstock

Warum wird der Orca „Killerwal“ genannt?

Seit Jahrhunderten wird der Orca als Killerwal gefürchtet. Menschen gegenüber ist er aber vor allem freundlich und neugierig. Wieso also Killerwal? Zuerst einmal: Eigentlich heißt das Säugetier weder Orca noch Killerwal, sondern Schwertwal. Der Name Orca leitet sich von seinem wissenschaftlichen Namen Orcinus orca ab.

 

Der Name Killerwal entstand wahrscheinlich wegen seiner "Speisekarte": Der Orca frisst gerne andere Wale wie kleine Delfine, Zwergwale und Grauwale. Die Fischer nannten ihn deshalb „whale killer“, was auf Deutsch "Walkiller" heißt. Durch einen Verdreher wurde daraus „killer whale“.

Orca Orca - Foto: Karoline Cullen/Shutterstock

Orcas lieben die Gemeinschaft

Orcas leben in Gruppen von 10-70 Tieren und sind sehr sozial. Sie trennen sich nur selten, sondern schwimmen fast immer zusammen. Jede Gruppe hat sogar ihren eigenen Dialekt, das heißt, sie haben eine bestimmte Art Laute zu erzeugen und pflegen auf diese Weise den Zusammenhalt. In einer Orca-Gruppe kümmern sich außerdem alle Tiere um den Nachwuchs, egal, ob sie direkt verwandt sind oder nicht. Da die Tiere in Ausnahmefällen 90 Jahre alt werden können, leben manchmal bis zu vier Generationen zusammen.

Intelligente Jäger

Orcas jagen in Teams und setzen vielfältige Jagdstrategien ein. Sie verwirren ihre Beute mit Luftblasen, betäuben sie mit Flossenschlägen und schneiden ihnen den Weg ab. Orcas schnappen Beutetiere sogar von Eisschollen herunter.

Ganz schön hungrig

Orcas fressen am Tag rund 200 kg Futter, das aus 20-30 verschiedenen Säugetier- und Fischarten bestehen kann.

Warum sind Orcas schwarz-weiß?

Wenn man unter Wasser Richtung Wasseroberfläche sieht, dann ist diese meist durch das Tageslicht sehr hell. Den weißen Bauch eines Orcas können Beutetiere und Feinde deshalb nur schwer erkennen. Von oben blicken alle Beutetiere und Feinde auf seinen schwarzen Rücken, der sich von der Dunkelheit in der Tiefe kaum abhebt.

Ganz, ganz, ganz viele graue Zellen

Orcas haben nach dem Pottwal das zweitgrößte Gehirn aller Meeressäugetiere.

Fortpflanzung

Orcas haben eine von Tragzeit 12-18 Monaten. Bei der Geburt wiegt ein Orca-Kalb bereits 200 kg. Mutter und Kind haben eine sehr enge Bindung, die meist ein Leben lang dauert. 

pfeil links Zurück zu Nordkaper | Weiter zu Pottwal pfeil rechts


Solange du Schüler bist, darfst du gerne die Infos als Grundlage für dein Referat, Präsentation, Plakat oder Hausarbeit in der Schule verwenden. Wir freuen uns über einen Kommentar, wie dein Belugawal-Referat angekommen ist. Wir haben alle Infos gewissenhaft recherchiert, sollte sich dennoch ein Fehler eingeschlichen haben, schreibe uns eine kurze Mail.