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Grauwal

Steckbrief Grauwal
Größe 12-15 m
Geschwindigkeit bis 8 km/h
Gewicht 20-35 Tonnen
Lebensdauer 50-60 Jahre
Ernährung Kleinkrebse, Würmer, kleine Fische
Feinde Große Haie, Orcas
Lebensraum Pazifik
Ordnung Wale
Unterordnung Bartenwale
Familie Grauwale
Wissenschaftl. Name Eschrichtius robustus
Merkmale Großer Wal; eng verwandt mit Buckel- und Blauwal
Autor AnnamarieJäger mit Netz

Buckelwale haben eine besondere Jagdtechnik: Sie umkreisen in Gruppen grosse Fisch- und Krillschwärme und stossen dabei Luft aus. Es entsteht ein Netz aus Blasen um den Beuteschwarm. Die Fische verlassen dieses Netz nicht und werden nun von den Buckelwalen gefressen. Guten Appetit!

Warum heißt er Grauwal?

Ganz einfach: Weil seine Haut grau ist! Von weiter Entfernung aus sieht er allerdings eher weiß gesprenkelt aus, da seine Haut von Seepocken und Muscheln, die sich auf seiner Haut angesiedelt haben, übersät ist.

Nahrungssuche

Oft hält sich der Grauwal in der Nähe von Küsten auf, weshalb er hier auch auf Nahrungssuche geht. Dazu rollt er sich auf die Seite und nimmt, während er langsam den Meeresboden entlang schwimmt, den Schlamm auf. Sie haben nämlich sehr starke und robuste Barten, mit denen sie Würmer, Krebse und Schnecken aus dem Schlick filtern.

Auf nach Mexiko

Grauwale, die im Sommer im Nordpolarmeer bei Alaska lebten, schwimmen im Herbst zum Überwintern an die Küste von Mexiko. Dies dauert ungefähr 2 bis 3 Monate. Dabei haben sie ein gutes Durchhaltevermögen: Sie fressen die ganze Reise über nichts und legen nur ein paar Pausen für ein „Nickerchen“ ein. Auch ist die Reise notwendig, um sich zu vermehren: Vor der mexikanischen Halbinsel Baja California bringen die Grauwalweibchen ihre Kälber zur Welt. Die Kälber fressen sich hier also eine dicke Fettschicht an, ganz im Gegensatz zur Mutter: Sie frisst nichts, denn leider gibt es dort im Süden keinen Krill, so wird das Kalb immer stärker, die Mutter hingegen immer schwächer. So geht das dann bis ins Frühjahr, denn nun geht es endlich wieder zurück in Richtung Heimat. Meistens erreichen die Wale diese aber nur knapp, so erschöpft sind sie. Doch hier gibt es dann endlich wieder was zu essen!

Guggugg!

Grauwale stecken ihren Kopf neugierig aus dem Wasser, um sich umzusehen. Das nennt man „Spy-Hopping“, das ist Englisch und heißt übersetzt „Spähhüpfen“. In der Nähe einer Küste sieht man häufig Grauwale mit dem Oberkörper aus dem Wasser schießen. Eigene Familie? Der Grauwal ist der einzige Wal in der Familie der Grauwale. Warum er zu einer extra Familie gehört und keiner anderen Familie zugeordnet wird? Ganz einfach, weil er weder alle Merkmale von Furchenwalen, noch alle Merkmale von Glattwalen aufweist. Er hat keine Finne, was ein typisches Merkmal eines Glattwals ist. Aber er hat Furchen, meistens 2, manchmal aber auch 3. Er ist also ein ganz besonderer Wal, denn er besitzt als einziger von beiden Familien ein paar Merkmale!

Total sozial

Es wurde schon oft beobachtet, dass sie ihren kranken oder verletzten Artgenossen an die Wasseroberfläche helfen, damit sie atmen können.

Dieser Steckbrief stammt von tierchenwelt-Fan Annamarie!
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