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Buckelwal

Steckbrief Buckelwal
Größe 12-15 m
Geschwindigkeit bis 16 km/h (Kurzstrecke), 5-15 km/h (Langstrecke)
Gewicht 25-30 t
Lebensdauer 40 Jahre
Ernährung Krill, Fische; selten auch Möwen
Feinde Große Haie, Orca
Lebensraum Meere weltweit
Ordnung Wale
Unterordnung Bartenwale
Familie Furchenwale
Wissenschaftl. Name Megaptera
Merkmale hat die längsten Flipper im Tierreich
Autor NaimaJäger mit Netz

Buckelwale haben eine besondere Jagdtechnik: Sie umkreisen in Gruppen große Fisch- und Krillschwärme und stoßen dabei Luft aus. Es entsteht ein Netz aus Blasen um den Beuteschwarm. Die Fische verlassen dieses Netz nicht und werden nun von den Buckelwalen gefressen. Guten Appetit!

5 m Flosse – dennoch kürzer als unser Arm

Die Brustflosse der Buckelwale, genannt Flipper wird bis zu 5 m lang. Somit sind die diese die grössten Flossen im ganzen Tierreich. Dennoch machen diese nur ein Drittel des ganzen Wals aus. Die Arme eines Menschen hingegen machen etwa die Hälfte unserer Größe aus. Der Gattungsname Megaptera (großer Flügel) leitet sich übrigens von den großen Flippern ab.

Leichte Beute

Natürliche Feinde haben Buckelwale kaum. Menschen können jedoch diese großen und auch langsamen Tiere leicht mit ihren Harpunen aufspießen. Der Walfang ist großteils verboten, es gibt jedoch Ausnahmen und illegale Geschäfte mit Walprodukten. Außerdem werden Buckelwale durch die Verschmutzung der Meere bedroht.

Lange Reise, jedoch nicht für alle

Buckelwale reisen im Sommer von ihrem warmen Winterheim zurück in kalte Meere, da es dort mehr Nahrung gibt. Nur die Buckelwale im Arabischen Meer reisen nicht.

Wale mit Fell

Buckelwale haben an Kopf und Flipper viele kleine Pickel. Das sind keine Seepocken, nein, auf ihnen wachsen ganz kleine und wenige Haare. Also gibt es doch Wale mit Fell.

Dieser Steckbrief stammt von tierchenwelt-Fan Naima!
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Weitere Infos von tierchenwelt.de

Buckelwale werden etwa 18 m lang, gehören aber trotz dieser beeindruckenden Größe eher zu den kleineren Walen. Sie halten sich meist in der Nähe der Küste auf und fressen hauptsächlich Krill, wovon sie jeden Tag bis zu 1,5 Tonnen (!) verschlingen.

Warum heißt der Buckelwal so?

Wenn Buckelwale aus dem Wasser springen, krümmen sie ihren Körper, bevor sie wieder eintauchen. Das sieht so aus, als würde der Wal einen Buckel machen.

Akrobaten der Meere

Buckelwale sind sehr aktiv und sind wahre Akrobaten: Sie springen nicht nur gerne komplett aus dem Wasser und drehen sich dabei, bevor sie mit einem gewaltigen Platscher wieder eintauchen (entweder aus Spaß oder um Parasiten auf ihrer Haut loszuwerden). Sie schwimmen auch gerne auf ihrem Rücken, während sie ihre Flossen in die Luft strecken.

Leidenschaftliche Sänger

Buckelwale sind für ihre magischen Lieder bekannt, die sie unter Wasser singen. Ihre Lieder sind in der Regel 10-20 Minuten lang und werden stundenlang wiederholt. Das Beeindruckende daran: Sie enthalten eine Art „Grammatik“. Das heißt, die Wale verbinden Töne auf unterschiedliche Weise und bilden daraus „Sätze“. Die wiederum ergeben einen vielfältigen Song aus Strophen und Melodien. Da nur männliche Tiere singen, vermuten Wissenschaftler, dass sie damit um weibliche Tiere werben. Ihr Gesang ist unter Wasser gut 30 km weit zu hören.

Alles im Blick

Buckelwale wissen gerne, was um sie herum passiert. Sie strecken ihren Kopf aus dem Wasser, während der Rest des Körpers unter der Wasseroberfläche bleibt. So verharren sie bis zu 30 Sekunden und schauen umher.

Nicht vergessen, zu atmen!

Wir Menschen können nicht darüber bestimmen, ob wir Atmen wollen oder nicht – es ist ein angeborener Reflex. Buckelwale atmen – wie einige andere Meerestiere auch – willentlich. Wenn sie schlafen wollen, bleibt immer ein Teil des Gehirns aktiv, damit sie nicht vergessen, zu atmen.

Auf Tauchgang

Buckelwale tauchen meist um die 15 Minuten, manchmal sogar bis zu 30 Minuten lang. Dabei erreichen sie eine Tiefe von etwa 150-200 m.

Fortpflanzung

Buckelwale sind mit etwa fünf Jahren geschlechtsreif (aber erst nach 15 Jahren ausgewachsen). Nach etwa 12 Monaten kommt ein etwa 4 m großes Kalb zur Welt und bleibt für etwa ein Jahr bei seiner Mutter.

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