Steckbrief
Größe: bis 5 Meter
Gewicht: bis 1.600 Kilogramm
Merkmale: Zahnwal mit Stoßzahn
Ernährung: Fische, Garnelen, Quallen
Lebensraum: Arktische Ozeane, Packeis
Ordnung: Wale
Familie: Gründelwale

Woher kommt der Name Narwal?
„Nar“ bedeutet auf norwegisch so viel wie „Leiche“. Je älter ein Narwal ist desto mehr und mehr weiße („Alters“-) Flecken bekommt er, bis er einer Leiche ähnelt.Der Wal mit dem Einhorn
Früher hielt man den Stoßzahn des Narwals als einzigen Beweis für die Existenz von Einhörnern. Er wurde von Händlern mitgebracht und war so begehrt und wertvoll, dass er mit Gold aufgewogen wurde. Der Stoßzahn des Narwals ist eigentlich der linke Schneidezahn im Oberkiefer, der direkt durch die Oberlippe wächst und spiralförmige Strukturen hat. Er wird bis zu 2,74 Meter lang und bis zu 10 Kilogramm schwer. Eigentlich hat der Narwal sogar zwei dieser Zähne, doch der rechte verkümmert oft und fällt aus.Spießt der Narwal mit seinem Stoßzahn Fische auf?
Natürlich liegt der Gedanke nahe, dass Narwale ihren Zahn wie einen Schaschlik-Spieß benutzen. Das stimmt aber nicht. Der Narwal saugt seine Beute durch den Mund ein und schluckt sie im Ganzen herunter.Wozu braucht der Narwal dann einen Zahn?
Das würden die Wissenschaftler auch gerne wissen. Früher wurde vermutet, dass der Narwal damit Beute fängt oder Löcher in das Packeis schlägt. Doch bricht der Zahn einmal ab, wächst er nicht wieder nach. Außerdem könnte der Narwal fiese Infektionen davon tragen und daran sterben. Das wäre logischerweise ziemlich unpraktisch für den Narwal und Spuren dieser Art konnten nie belegt werden. Neueste Untersuchungen beweisen angeblich, dass in dem Zahn 10 Millionenn Nervenenden stecken. Wassertemperatur und -druck, die Konzentration des Salzgehaltes sowie die Anzahl der Beutefische „misst“ der Narwal angeblich damit.Hungriger Dickwanst
45 bis 80 Kilogramm Fische, Garnelen und Quallen verputzt der Narwal – und zwar täglich! Auf der Jagd nach seiner Beute taucht er bis zu 500 Meter tief ab und stößt Klick-Laute aus. Mit ihnen ortet er seine Mahlzeit.Je kälter, desto besser
Im Winter wandern viele Tiere in den Süden um den eisigen Temperaturen zu entfliehen. Der Narwal fühlt sich jedoch wohler, umso kälter es ist. Er zieht im Sommer Richtung Packeis und taucht in den Löchern im Packeis auf, um Luft zu holen.Verwandte Artikel
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Kommentare (10)
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Ich finde das das Fote so außsieht wie die 4 Musketiere:
EINER FÜR ALLE UND ALLE FÜR EINEN XD
Wir XDY UND YVD finden es voll cool!!!!!
EINER FÜR ALLE UND ALLE FÜR EINEN XD
Wir XDY UND YVD finden es voll cool!!!!!
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10.03.2010













