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Riesenmanta

Steckbrief Riesenmanta

Riesenmanta Riesenmanta - Foto: wildestanimal/Shutterstock

Größe bis 7,6 m
Geschwindigkeit 9-12 km/h
Gewicht bis 2,4 t
Lebensdauer bis zu 20 Jahre
Ernährung Plankton, kleine Fische
Feinde Haie
Lebensraum weltweit, vor allem Küsten, Riffe und Felsküsten
Ordnung Stechrochenartige
Familie Mobulidae
Wissenschaftl. Name Manta birostris
Merkmale größter Rochen der Welt
Der muss gefährlich sein!

Riesenmantas haben einen langen, stachelartigen Schwanz, sind riesig groß und schwimmen wie Fledermäuse lautlos durchs Meer. Wen wundert es, dass die Seeleute im 18./19. Jahrhundert deshalb Gruselgeschichten über sie erzählten? Riesenmantas sind jedoch völlig harmlos. Sie fressen nur Plankton, haben einen friedlichen Charakter und sind auch im Gegensatz zum Stechrochen nicht giftig.

Riesenmanta Riesenmanta - Foto: magnusdeepbelow/Shutterstock

Entspannt, entspannter, Riesenmantas

Riesenmantas sind Einzelgänger und haben kein bestimmtes Gebiet, das sie gegen andere Rochen verteidigen. Sie tragen auch keine Kämpfe aus, es geht jeder „seine Wege“, weshalb sie bei einer Begegnung friedlich aneinander vorbei schwimmen.

Wo es Futter gibt, da bin auch ich

Riesenmantas durchqueren die Meere auf der Suche nach Plankton und sind daher oft in der Nähe von Korallenriffen knapp unter der Wasseroberfläche zu sehen. Mit ihrem Maul „verschlucken“ sie Wasser und filtern das Plankton heraus.

Riesenmanta Riesenmanta - Foto: Sergey Uryadnikov/Shutterstock

„Unterwasservogel“

Die meisten Rochen bewegen sich fort, indem sie ihre Flügel wellenförmig bewegen. Riesenmantas sehen aus wie Vögel, wenn sie ihre langen Flossen auf und ab schlagen.

Teufelshörner

Vor den Augen haben die Riesenmantas zwei bewegliche Kopfflossen. Sie sehen aus wie kleine Hörner und haben ihnen (auch aufgrund ihrer Größe) den Namen „Teufelsrochen“ eingebrockt.

Knabberst du mal bitte an mir?

Riesenmantas putzen sich nicht, sie werden geputzt! Schiffshalterfische (Fische der Barsch-Familie) „docken“ mit einer Saugplatte, die sich an ihrem Kopf befindet, an Fische wie Haie und Rochen an. Sie schaden ihren „Gastgebern“ nicht, sondern helfen ihnen sogar, Parasiten loszuwerden, indem sie sie essen. Manchmal springen Riesenmantas auch einige Meter hoch aus dem Wasser, um beim Aufprall lästige Parasiten loszuwerden.

Riesenmanta Riesenmanta - Foto: magnusdeepbelow/Shutterstock

Ich habe Zähne, aber ich beiße nicht

Mantas haben im Unterkiefer viele kleine Zähnchen, in etwa so groß wie ein Stecknadelkopf. Sie benutzen diese aber nicht, um Nahrung zu zerkleinern. Die Biologen vermuten, dass Vorfahren der Riesenmantas die Zähne gebraucht haben, diese aber nach der Nahrungsumstellung auf Plankton verkümmerten.

Der riesigste Riesenmanta

Für die Rekordlänge von 9,1 m gibt es keine offizielle Bestätigung, aber große Exemplare werden durchaus um die 7 m lang. Für gewöhnlich liegen sie aber bei etwa 4-5 m. Übrigens: In Australien gibt es Zwerg-Teufelsrochen, die gerade mal 60 cm groß werden. Ihre Art nennt sich Mobula Diabolis. Niedlich!  

Riesenmantas sind Freunde, keine Feinde

Es gibt nur sehr wenige Tiere, die Riesenmantas auf ihrem Speiseplan stehen haben. Dazu zählen große Haie, wie der Tigerhai.

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