Größe: bis 35 cm (plus Schwanz bis 25 cm)
Gewicht: bis 950 g
Ernährung: Insekten, Spinnen, Schnecken, Nager, Vögel, Eier, Reptilien
Lebensraum: Südliches Afrika
Ordnung: Raubtiere
Familie: Mangusten

Das gesellige Leben der Erdmännchen
Erdmännchen verbringen die meiste Zeit mit spielen, der Suche nach einem Partner und kümmern sich liebevoll um ihre Familie. Eine typische Gruppe von Erdmännchen besteht aus mehreren Familien mit insgesamt etwa 30 Tieren. Das Sagen haben vor allem die Frauen, aber es gibt immer ein „herrschendes“ Pärchen.
Wieso haben Erdmännchen so dunkle Ringe um die Augen?
Die dunklen Flecken um die Augen verhindern, dass die Sonne sie beim Blick in die Ferne allzu sehr blendet.
So stehen Erdmännchen morgens auf
Die tagaktiven Erdmännchen spitzen zu Beginn eines neuen Tages erst einmal vorsichtig aus ihrem Bau heraus - um sicher zu gehen, dass kein Feind vor der Haustür wartet. Danach gönnen sie sich meistens ein ausgiebiges Sonnenbad. Sie liegen früh morgen auf dem Rücken und lassen sich die Sonne auf den dünn behaarten Bauch scheinen.
Warum stellen sich Erdmännchen auf die Hinterbeine?
Erdmännchen klettern gerne auf hohe Felsen, Termitenhügel oder Büsche und stellen sich auf ihre Hinterbeine. Sie halten Ausschau nach Feinden wie Schakalen, Adlern und Falken, die auf die Erdmännchen Jagd machen. Die kleinen Mangusten haben dabei eine besonders ausgeklügelte Technik entwickelt. Die einen stehen „Schmiere“, während die anderen sorglos nach Futter suchen können. Die Aufpasser geben zu Beginn ihrer „Schicht“ einen bestimmten Ruf von sich. Dann ist ein langsames, gleichmäßiges Piepen zu hören – wenn alles ok ist. Sobald Feinde in Sicht sind, fangen die Wachposten an zu bellen oder zu peifen. Dann heißt es: schnell zum nächsten Erdloch! Erdmännchen haben ein ziemlich gutes Gedächtnis, sie haben die Position tausender Erdlöcher im Kopf! 
Der Erdmännchen-Bluff
Für den Fall, dass die Erdmännchen nicht in ein unterirdisches Erdloch fliehen können, haben sie einen Plan B. Sie rotten sich zusammen, weil sie in der Gruppe größer aussehen. Um ihren Feind einzuschüchtern, zwischen fauchen und spucken sie. Sollte der Bluff den Jäger kalt lassen, legen sich Erdmännchen auf ihren Rücken, zeigen die Zähne und spreizen die Krallen.
Die Erdmännchen-Kost
Auch giftige Schlangen und Skorpione stehen auf dem Speiseplan der Erdmännchen. Wie aber können sie diese töten und essen, ohne zu sterben? Erdmännchen sind gegen (die meisten) Schlangen- und Skorpion-Gifte immun!
Erdmännchen-Kids
Die Augen und Ohren der kleinen Erdmännchen-Jungen sind bei der Geburt geschlossen und sie wiegen gerade mal 35 g! Nach zwei Wochen öffnen sie sich und nach etwa vier Wochen trauen sie sich das erste Mal nach Draußen. Damit die Kids lernen, gefährliche Tiere zu töten, bringen die Mamas Skorpione mit abgebissenen Schwanz nach Hause. Denn obwohl sie immun gegen das Gift sind, kann der Stachel dennoch einigen Schaden zufügen.
Leben in Höhlen
Erdmännchen sind talentierte Buddler. Doch anstatt sich selbst eine Höhle zu buddeln, benutzen sie lieber die von anderen Tieren, z.B. von Erdhörnchen. Diese werden eifrig ausgebaut: Im Schnitt hat ein Erdmännchenbau rund 15 Eingänge und Ausgänge sowie Tunnel und Kammern in verschiedenen Tiefen (bis zu 2 m). Egal, ob es draußen kalt oder heiß ist, in den tieferen Gebieten des Baus herrscht immer einen angenehme Temperatur. So eine Höhle wird alle paar Monate gewechselt und dann heißt es wieder: buddeln, buddeln, buddeln. Damit die Erdmännchen bei ihrer Arbeit keinen Sand in die Ohren bekommen, können sie diese – klippklapp – schließen.
Wie alt werden Erdmännchen?
In der freien Wildbahn wurden zwischen 5 und 15 Jahre alte Erdmännchen gesichtet. In Zoos leben sie um die 12 Jahre lang.

Kommentare (20)
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in Deutsch.Kann ich nur weiterempfehlen.
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