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Großer Panda

Steckbrief Großer Panda
Größe 1,2 bis 1,5 m
Geschwindigkeit bis 32 km/h (Kurzstrecke)
Gewicht bis 160 kg
Lebensdauer 20-35 Jahre
Ernährung Bambus
Feinde Leoparden, Raubvögel
Lebensraum China
Ordnung Raubtiere
Familie Bären
Wissenschaftl. Name Ailuropoda melanoleuca
Merkmale ernährt sich zu 99% von Bambus
Lustige Panda-Geräusche

Pandas scheinen ihren Bambus still vor sich hin zu mampfen. Überraschenderweise sind sie aber gar nicht so schweigsam, wie sie aussehen. Manchmal hört man sie freundlich blöken und meckern wie Ziegenbabys oder Lämmer. Sie bellen, knurren und fauchen auch. Babypandas quaken und quieken.

Vegetarisches Raubtier

„Technisch“ gesehen, also von ihrer Anatomie her, sind Pandas Fleischfresser und gehören zu den Raubtieren. Doch sie essen fast ausschließlich Bambus. Als kleine Zwischenmahlzeit lassen sie sich aber auch einen leckeren Fisch oder einen kleinen Nager nicht entgehen.

Wie kam der Panda zu seinem schwarz-weißen Fell?

Da sind sich die Wissenschaftler nicht so ganz sicher. Sie glauben, dass die Pandas ein schwarz-weißes Fell entwickelt haben, damit sie sich vom Urwald abheben und einander besser finden können.

Dicker Panda? Dicker Hunger!

Pandas verbringen tagtäglich mindestens zwölf Stunden damit, zwischen 10 und 30 kg Bambus zu futtern und spachteln dabei 40 % ihres Eigengewichts. Spaß am Essen ist aber nicht der wahre Grund dafür. Bambus hat sehr wenig Nährstoffe, daher brauchen die Pandas eine Unmenge davon. Das Futtern lohnt sich jedoch nicht mal richtig. Nur 20 % seiner Nahrung kann der Panda verdauen. Die restlichen 80 % kommen am anderen Ende wieder heraus – mehr als 12 Mal am Tag ... Stinkalarm!

Kein Bambus, kein Panda

Der Panda braucht massenweise Bambus, frisst aber von 100 Sorten gerade einmal 25. Normalerweise wechseln die Pandas das „Restaurant“, wenn der Bambus ausgeht. Das heißt, wenn es in einer Region keinen Bambus mehr gibt, zieht der Panda weiter. Leider ist genau das das Problem, denn die Menschen dringen immer weiter in sein Reich ein und holzen die Bambuswälder ab. Der Panda steht auf der roten Liste der gefährdeten Tiere ganz weit oben. Die Naturschutz-Organisation WWF schätzt, dass es nur noch 1.600 Tiere gibt.

Ein kleines Wunder

Die Geburt eines Pandas ist immer ein außergewöhnliches Ereignis, denn Pandas bekommen in Gefangenschaft nur sehr, sehr selten Babys. Laut Guinness Buch der Rekorde 2009 wurden im Jahr 2006 jedoch 30 (!) kleine Pandabärchen geboren, die meisten davon im Wolong Panda Research Centre in Südwestchina.

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