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Afrikanischer Löwe

Steckbrief Afrikanischer Löwe
Größe bis 115 cm (Schulterhöhe)
Geschwindigkeit bis 60 km/h
Gewicht bis 250 kg
Lebensdauer 8-15 Jahre
Ernährung Antilopen, Zebras
Feinde -
Lebensraum tropisches Afrika, westliches Indien
Ordnung Raubtiere
Familie Katzen
Wissenschaftl. Name Panthera leo
Merkmale Großkatze, Männchen mit Kopfmähne
Löwenmännchen sind nur zu Gast

Löwen leben in Rudeln. In ihrer festen und sozialen Gemeinschaft aus Mama, Oma, Schwester, Tante, Cousinen und so weiter ist jedoch kein Platz für die Männchen. Sie sind nur zu Gast, um die Zukunft des Rudels durch die Fortpflanzung zu sichern. Einen Vorteil hat das Ganze jedoch: Gäste werden logischerweise bewirtet und so beteiligen sich Löwenmännchen nur sehr selten an der Jagd.

Welche Aufgabe haben die männlichen Löwen?

Wenn die Männchen nicht jagen – was machen sie dann? Auf der faulen Haut herum liegen? Das wäre doch zu einfach. Tatsächlich haben auch Männchen verantwortungsvolle Aufgaben. Zum Beispiel das Revier markieren/sichern und den Nachwuchs beschützen, während die Löwinnen jagen.

Warum brüllen Löwen?

„Seht her, was für ein starker Löwe ich bin!“. Das ist einer der Hauptgründe, warum Löwen brüllen. Sie wollen damit klar stellen, dass sie der Chef sind und kein anderer das Revier zu betreten hat. Löwen brüllen aber auch, um sich untereinander zu erkennen. Löwengebrüll kann man übrigens noch in einer Entfernung von 4,8 km hören.

Gemeinsam auf die Jagd

Löwen können zwar auf einer kurzen Strecke recht schnell laufen, doch eine Antilope kann über deren 55 km/h eigentlich nur lachen. Sie hüpft mit 90 km/h durch die Gegend und das auch noch über lange Strecken hinweg. Was also tun? Löwen machen sich bei der Jagd den Überraschungsmoment zu Nutze. Sie nähern sich ihrer Beute auf ca. 30 m und zwar von verschiedenen Seiten. Bei einem Angriff laufen die Beutetiere zwangsweise in die Tatzen einer Löwin.

Der König der Tiere – oder nicht?

Der Löwe ist die für viele die beeindruckendste Großkatze. Aber sie ist nicht die größte Katze. Die Ehre kommt dem sibirischen Tiger zu.

Weiße Löwen

Löwen tragen in der Regel ein beigefarbenes oder sandfarbenes Fell. Es gibt aber auch weiße Löwen, die allerdings viel seltener sind. Ihre weiße Fellfarbe entsteht durch Vererbung. Sie sind allerdings keine Albinos, denen die Farbpigmente fehlen, denn sonst hätten sie außerdem rote Augen.

In die Höhle des Löwen wagen

Diese Redewendung benutzen wir, wenn wir glauben, uns in eine gefährliche Situation zu bringen. Sie geht auf die Fabel „Der alte Löwe und der Fuchs“ zurück. Darin tut ein alter, schwacher Löwe so, als wäre er krank, und bittet andere Tiere, ihn in seiner Höhle zu besuchen, damit er sie fressen kann. Der Fuchs ist in dieser Fabel der einzige, der diese List durchschaut. Er sieht Spuren am Boden, die in die Höhle hinein, aber nicht wieder hinausführen.

Fortpflanzung

Löwinnen bekommen einmal im Jahr Nachwuchs. Die Jungen bleiben die ersten 4-6 Wochen im Versteck, bis sie stark genug sind, um am Rudel-Leben teilzuhaben. Nach drei Monaten können die kleinen ihrer Mutter überall hin folgen und nach einem Jahr beginnt auch schon bei den männlichen Löwenbabys die Mähne zu wachsen. Zu dem Zeitpunkt müssen sie auch das Rudel verlassen, um sich selbst ein neues zu suchen.

pfeil links Waschbär | Binturong pfeil rechts


Solange du Schüler bist, darfst du gerne die Texte für dein Referat, Präsentation, Plakat oder Hausarbeit in der Schule verwenden. Wir freuen uns über einen Kommentar, wie dein Löwen-Referat angekommen ist. Wir haben alle Infos gewissenhaft recherchiert, sollte sich dennoch ein Fehler eingeschlichen haben, schreibe uns eine kurze Mail.