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Gepard

Steckbrief Gepard

Gepard Gepard - Foto: Stuart G Porter/Shutterstock

Größe bis 1,5 m (Körper), bis 70 cm (Schwanz)
Geschwindigkeit bis 120 km/h
Gewicht bis 60 kg
Lebensdauer 10-15 Jahre
Ernährung Huftiere (z. B. Gazellen), Tiere unter 60 kg
Feinde Löwen, Adler
Lebensraum Afrika
Ordnung Raubtiere
Familie Katzen
Wissenschaftl. Name Acinonyx jubatus
Merkmale schnellstes Landtier
Autor L.R.Geschwindigkeitsrekord

Bekanntlich sind Geparden die schnellsten Landtiere der Welt. Aber wie sieht es damit aus, wenn man den Sprint eines Geparden mit dem des aktuell schnellsten Menschen der Welt, dem Jamaikaner Usain Bolt, vergleicht? Bolt rennt 100 m in 9,58 Sekunden, das ist Rekord. Ein Gepard sprintete in den USA auf einem speziellen Parcours auch 100 m. Nach sagenhaften 6,13 Sekunden kam die Gepardendame im Ziel an. Deutlich früher als der jamaikanische Star.

Gepard Gepard - Foto: GUDKOV ANDREY/Shutterstock

Jagdtechnik

Wenn der Gepard ein Beutetier, zum Beispiel eine Antilope, sichtet, pirscht er sich auf etwa 100 m an das Opfer heran. Durch seine flexible Wirbelsäule erreicht der Gepard eine Schrittlänge von bis zu 7 m. Dann rennt der Gepard los und beschleunigt blitzschnell.

Der Überraschungseffekt verschafft ihm dabei wertvolle Zeit, denn hat er die Beute nach ungefähr 400 m immer noch nicht erreicht, muss er aufgeben. Erreicht er sie aber, läuft er in die Beine der Beute, die dann stolpert und stürzt. Nun drückt der Gepard mit seinem Gebiss die Kehle des Opfers zu, so dass es erstickt. Dann ruht er sich aus, denn durch den schnellen Sprint könnten sonst seine Muskeln überhitzen. Allerdings muss er sich danach mit dem Fressen beeilen, denn er kann sich gegen Futterneider wie Hyänen nicht verteidigen.

Gepard Gepard - Foto: Arnoud Quanjer/Shutterstock

Durch und durch "der Renner"

Der Gepard ist durch und durch für das Sprinten geschaffen. Er hat lange, schlanke Beine, einen schlanken Körper und  eine flexible Wirbelsäule, die ihm große Schrittlängen ermöglicht. Seine Nasenhöhlen, Bronchen und Lungen sind vergrößert, um mehr und schneller Sauerstoff einatmen zu können. Dafür ist das Gebiss kleiner, und im Vergleich zu anderen Katzenarten eher schwach.

Gefährdet

Es gibt nur noch 7.000-10.000 Geparde. Der Gepard ist auf der roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) als gefährdet eingestuft.

Gepard Gepard - Foto: Dr Ajay Kumar Singh/Shutterstock

Fortpflanzung

Nach 95 Tagen kommen 1-3 Junge zur Welt. Die ersten 8 Wochen bleiben sie in gut versteckt in dichtem Gebüsch. Das ist wichtig für die Sicherheit der Jungtiere, denn das Muttertier kann ihren Nachwuchs nicht verteidigen. Auf dem Rücken der kleinen Geparden wachsen silbrige Haare, die sie nach etwa drei Wochen schon wieder verlieren.

Dieser Steckbrief stammt von tierchenwelt-Fan L.R. Vielen Dank für den tollen Artikel! Willst du auch einen Fan-Steckbrief schreiben?

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