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Nashorn

Steckbrief Nashorn
Größe bis 2 m (Schulterhöhe)
Geschwindigkeit bis 50 km/h
Gewicht 3-4 Tonnen
Lebensdauer 35-50 Jahre
Ernährung Pflanzen
Feinde -
Lebensraum Afrika
Ordnung Unpaarhufer
Familie Nashörner
Wissenschaftl. Name Rhinocerotidae
Merkmale zwei Hörner an der Nase, massige Gestalt, kurze Beine

00 bedrohte tierarten thumbJetzt auf tierchenwelt.de ansehen: ein Tierwissen-Video über bedrohte Tierarten wie das Spitzmaulnashorn.

Breitmaulnashorn und Spitzmaulnashorn

Wenn wir von Nashörnern sprechen, lautet die korrekte Bezeichnung eigentlich Breit- und Spitzmaulnashorn.

Nein, es ist kein Knochen

Obwohl die Hörner hart wie Beton sind, bestehen sie nicht, wie manchmal behauptet wird, aus Knochen. Sondern, wie der Name schon sagt, aus Horn. Und zwar aus einem Material, das auch in unseren Haaren vorkommt. Das längste, bisher bekannte Horn war 1,58 m lang. Das vordere Horn kommt übrigens aus dem Nasenbein, das hintere aus dem Vorderschädel.

Trampeltier? Ja. Aber ein ganz schön schnelles ...

Nashörner können mit bis zu 50 km/h über die Steppe sprinten. Wirklich beeindruckend für ein Tier, das so schwerfällig aussieht. Dafür ist ihr Revier wiederum recht klein. Es beträgt nur 20 Quadratkilometer.

Breit oder spitz, schwarz oder weiß?

Die beiden Nashornarten, die in Afrika leben, unterscheiden sich im Wesentlichen nur durch ihr Maul. Das Breitmaulnashorn wird auch als „weißes“ Nashorn bezeichnet, weil der holländische Begriff für „weit“ bzw. „breit“ missverstanden wurde. „wijde“ wurde mit „white“ und schließlich mit „weiß“ übersetzt. Im Umkehrschluss wurde das andere, das Spitzmaulnashorn dann schwarzes Nashorn genannt. Na bravo.

Nashörner sind kleine Angsthasen

Sie bleiben ihrem Revier treu und, selbst wenn sich die Lebensbedingungen in ihrem Territorium verschlechtern, ziehen sie nicht um. Neues Gelände erkunden junge Breitmaulnashörner nur mit einem dicken Kumpel.

Ein Fall für den Augenoptiker

Auch wenn sich Nashörner untereinander manchmal verletzen und ein Horn verlieren, gibt es nur selten direkte Zusammenstöße. Der Grund: Sie sehen unglaublich schlecht. Die Bullen jagen zwar mit Vollgas aufeinander zu, bleiben aber kurz vorher stehen, um zu sehen, mit wem sie es denn da überhaupt zu tun haben („Hallo, Fred, bist du's?“ „Mensch, Harry!...“).

Mach mich doch bitte mal sauber

Oft sieht man Vögel wie Madenhacker oder Kuhreiher auf Nashörnern herumhüpfen. Sie genießen da oben aber nicht nur die herrliche Aussicht, sondern sind auf der Suche nach einem Snack. Kleine Wunden können für Nashörner schnell sehr unangenehm werden, weil sich Parasiten einnisten. Die Vögel picken diese genüsslich weg. Und das Nashorn ist glücklich.

Kein Stress

Nashörner haben abgesehen vom Menschen keine Feinde. Nur Hyänen trauen sich, Nashörner anzugreifen, aber nur solche, die verletzt oder altersschwach sind.

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