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Rentier

Steckbrief Rentier
Größe bis 1,1 m (Schulterhöhe)
Geschwindigkeit bis 80 km/h
Gewicht bis 300 kg
Lebensdauer 12-15 Jahre
Ernährung Moos, Flechten, Gräser
Feinde Bären, Wölfe
Lebensraum Nordeuropa, Nordasien, Nordamerika, Grönland
Ordnung Paarhufer
Familie Hirsche
Wissenschaftl. Name Rangifer tarandus
Merkmale Geweih bei Männchen und Weibchen
Abgefahrene Schneeschuhe

Rentiere leben im hohen Norden und stapfen immer im Schnee herum. Damit das Rentier nicht ständig stecken bleibt und den Abschleppdienst rufen muss, hat es spezielle Hufe. Sie sind sehr breit und so elastisch, dass sie beim Aufsetzen noch etwas breiter werden. Es ist wie bei Schneeschuhen: Das Gewicht wird gleichmäßig auf eine größere Fläche verteilt, der Schnee gibt weniger nach und das Rentier sinkt nicht ein. Auf normalem Boden kann man sogar hören, wie ihre Hufe beim Aufsetzen knarzen.

Frostschutzmittel im Blut

Rentiere essen Moos. Es enthält eine bestimmte Chemikalie, die ihr Blut davor bewahrt zu gefrieren, wenn sie durch die eisige Arktis ziehen. Das Moos ist für das Rentier also wie das Frostschutzmittel für die Scheibenwischanlage im Auto.

10.000 Pizza Margherita, bitte!

Wer isst nicht gerne zusammen mit einem Kumpel eine Pizza oder Pommes? Rentieren geht es da nicht anders. Sie suchen in großen Herden nach Futter. Würden sie in einer Pizza-Bude einlaufen, dann dürfte dem Pizzabäcker jedoch vermutlich der Unterkiefer herunterklappen. Denn der hätte auf einen Schlag 1.000 bis 10.000 Rentiere vor der Tür stehen.

Rudolph mit der roten Nase

Jedes Jahr zu Weihnachten hört man Rudolph im Radio: „Rudolph the red-nosed reindeer had a very shiny nooose...“ Die Rede ist von einem kleinen unglücklichen Rentier, das eine ziemlich rote, glänzende Nase hat und von allen anderen Rentieren deshalb ausgelacht wird. Der Weihnachtsmann dagegen findet Rudolphs Nase ziemlich cool, denn sie leuchtet und, wer fährt schon gerne den Schlitten in stockdunkler Nacht in den Graben?

Fortpflanzung

Rentiere paaren sich zwischen September und November. Die Kälber kommen im darauf folgenden Mai oder Juni zur Welt. Nach etwa 45 Tagen fressen die Kälber bereits Gras, werden aber noch bis in den Herbst von der Mutter gesäugt.

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Infos über Tiere, die wie das Rentier in der eisigen Kälte leben

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