Biber Steckbrief
Größe: bis 1 Meter
Gewicht: bis 30 Kilo
Merkmale: zweitgrößtes Nagetier, paddelförmiger Ruderschwanz, Schwimmhäute
Ernährung: Baumrinden, Wasser-, Uferpflanzen
Lebensraum: Europa, Nordasien, Nordamerika
Ordnung: Nagetiere
Familie: Biber


Biber

Der Biber ist doch ein Fisch, oder?!

Zumindest haben das die Leute im Mittelalter sehr gerne behauptet, denn in der Fastenzeit war kein Fleisch erlaubt. So hat man den Biber kurzerhand aufgrund seiner Schwimmhäute, seines Paddelschwanzes und seines Lebensraums als Fisch bezeichnet. Ganz schön peinlich...

Das Biberfelltoupet

Der Biber hat ein unglaubliches dichtes Fell. Bis zu 23.000 feine Haare wachsen auf einem Quadratzentimeter seiner Haut. Bei einem Menschen sind das gerade mal 600. Das Fell schützt den Biber vor dem kalten Wasser und so manch eitlen Menschen als Biberfellmütze im Winter. Sein Fell ist einer der Gründe, warum er fast ausgerottet wurde. Einen Biber zu Gesicht zu bekommen, das ist zwar immer noch ein unglaublich seltenes Erlebnis, doch mittlerweile gibt es glücklicherweise wieder mehr Biber.

Ich bin in Fressröhre 3!

Biber bauen so genannte Biberröhren, die alle unterschiedliche Aufgaben haben: Es gibt Fressröhren, Fluchtröhren und Spielröhren.

Biber

Holzfäller, ...

Biber sind beeindruckende Baumeister. Für ihre Dämme und Burgen fällen sie bis zu 1 m dicke Baumstämme. Die werden sanduhrförmig abgenagt, indem er seine Vorderzähne fest in das Holz hauen und dann mit dem Unterkiefer hobeln. Am Ende ist der Baum in der Mitte so dünn wie ein Zahnstocher und fällt krachend zur Seite.

...Bauarbeiter...

Ein gefällter Baum wird danach erstmal fachbiberisch in handliche Einzelteile zerlegt und zur Wasserburg geschleppt. Mit ihnen staut er das Wasser und bessert seine hügelförmige Wohnung aus.

... UND Architekt!

Die Bauwerke eines Bibers können bis zu 1,50 m hoch werden und 100 m lang. Aber Biber bauen nicht immer Staudämme. Wenn ihm der Wasserstand, so wie er ist, taugt, dann verzichtet er darauf. Logisch, wozu die Mühe?! An steil abfallenden Ufern errichtet der Biber manchmal überhaupt keine Burg, sondern legt stattdessen Tunnel in der Uferwand an.

Wozu eigentlich die Dämme?

Die Biberburg ist für den Nager das Wohnzimmer, der Kühlschrank und ein heimeliges Schlafplätzchen. Home, sweet home. Luchse, Wölfe, Bären oder wildernde Hunde sind natürlich ungern gesehen. Daher liegt der Eingang immer UNTER Wasser. Und damit das auch so bleibt, baut er einen Staudamm, der den Wasserpegel immer auf demselben Stand hält.

Biber

Kommentare (1)

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da ich eine buch über den biber mache habe ich mir,dass angeschaut.ich fand es interressant und es hat auch gute bilder dankeschön.
charlie , 13.05.2010

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