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Stinktier

Steckbrief Stinktier
Größe bis 45 cm (Schwanz bis 25 cm)
Geschwindigkeit bis 16 km/h
Gewicht bis 6,3 kg
Lebensdauer 5-8 Jahre
Ernährung Fisch, Früchte, Körner, Gräser
Feinde Eulen, Koyoten, Wildkatzen
Lebensraum Süd-Kanada, USA, Mexiko
Ordnung Raubtiere
Familie Skunks
Wissenschaftl. Name Mephitidae
Merkmale schwarz-weiß gestreiftes Fell, übler Geruch
Das stinkendste Stinktier

Stinktiere werden in der Fachsprache eigentlich "Skunks" genannt. Die Familie umfasst den Streifenskunk, Fleckenskunk, Ferkelskunk und den Stinkdachs. Alle Tiere sind an ihrem schwarz-weißen Fell leicht zu erkennen und haben in etwa die Größe einer Hauskatze.

Ganz schön eitel!

Den Rekord für das übelste „Parfüm“ unter den Stinktieren hält der Streifenskunk.

Der einzige Feind des Stinktiers

Stinktiere können nicht besonders schnell rennen. Viele Feinde hätten daher leichtes Spiel. Doch das einzige Tier, das sich an diese "müffelnde Beute" heranwagt ist der amerikanische Uhu. Er hat kein Problem mit der stinkenden Flüssigkeit, die das Stinktier produziert. Warum? Es ist ganz einfach: Er riecht sehr schlecht.

Schlangengift macht ihnen nichts aus

Stinktiere sind unempfindlich gegen Schlangengift. Sie müssten 10 mal mehr Gift abbekommen wie ein Tier vergleichbarer Größe, um daran zu sterben.

Wie alt werden Stinktiere?

90 % der Stinktiere überleben leider den ersten Winter nicht und werden maximal 3 Jahre alt. Als „Haustier“ können Stinktiere bis zu 15 Jahre leben.

Wie weit können Stinktiere sprühen?

Hier gibt es unterschiedliche Meinungen. Manche sagen, das Stinktier kann bis zu 3 m weit sprühen, andere sind davon überzeugt, dass es bis zu 6 m sind.

Das Stinkparfüm

Das "Eau de Stinktier" riecht wie ein Mix aus Knoblauch, Schwefel, angebranntem Gummi und faulen Eiern, igitt!! Selbst in 4 km Entfernung kann man es noch wahrnehmen. Produziert wird das gelbe Öl in zwei Drüsen, die sich unterhalb des Schwanzes befinden. Die Flüssigkeit stinkt nicht nur, sie verursacht kurzzeitig sogar Blindheit. Auch beim Menschen. Wer es verschluckt, muss sich übergeben und kann sogar bewusstlos werden.

Der Einsatz der "Waffe"

Die Stink-"Pistole" wird nicht leichtsinnig gezückt, denn ein Stinktier benötigt mehrere Tage, bis die Drüsen wieder genügend Flüssigkeit hergestellt haben.

1. Warnung

Wenn sich Stinktiere bedroht fühlen, stellen sie zuerst den Schwanz auf. Für die meisten Tiere ist das schon Warnung genug. Sie nehmen die Beine in die Hand und fliehen.

2. und letzte Warnung

Wurde die 1. Warnung missachtet, beginnen die Stinktiere, ihren Körper u-förmig zu verbiegen. Kopf und Schwanz zeigen dabei zum Gegner. Außerdem fletschen sie die Zähne. Jetzt ist ein Angriff schon fast unvermeidlich.

Stinktier-Parfüm in der Kleidung

Wenn das Stinktier Kleidung getroffen hat, kann man diese nur noch wegwerfen. Der Geruch geht nie wieder raus, auch wenn man die Kleidung noch so oft wäscht. Auch auf der Haut hält sich der Geruch tagelang, ohne schwächer zu werden.

Und wenn Stinktiere miteinander kämpfen?

Die Vermutung liegt natürlich nahe, dass sich Stinktiere im Kampf (z. B. um eine Stinktier-Lady) gegenseitig besprühen. Dies wurde aber noch nie beobachtet.

Mehr zum Thema:
Die Stinkdrüsen von Stinktieren

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Solange du Schüler bist, darfst du gerne die Texte für dein Referat, Präsentation, Plakat oder Hausarbeit in der Schule verwenden. Wir freuen uns über einen Kommentar, wie dein Stinktier-Referat angekommen ist. Wir haben alle Infos gewissenhaft recherchiert, sollte sich dennoch ein Fehler eingeschlichen haben, schreibe uns eine kurze Mail.