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„Finger“ in den Flossen von Schnabelwalen entdeckt

  • Schnabelwale besitzen fünf fingerartige Knochen in ihren Flossen.
  • Es könnte sich um Überbleibsel ihrer Vorfahren handeln.
  • Schnabelwale haben sich vermutlich aus Landsäugetieren entwickelt.

Wir wissen, dass die ersten Tierarten im Wasser entstanden und erst nach vielen Millionen Jahren die ersten Tiere an Land gingen. Doch manche kehrten auch wieder zurück zu einem Leben im Wasser: zum Beispiel Wale. Sie lebten nicht etwa schon immer im Wasser, sondern gehen auf Landsäugetiere zurück, die vor 50 Millionen Jahren lebten.

Zahlreichen Untersuchungen zufolge ist man sich heute recht sicher, dass Flusspferde die nächsten lebenden Verwandten der Wale sind. Und es wird vermutet, dass die Vorfahren der Wale in etwa wie Mini-Flusspferde aussahen: so groß wie ein Fuchs und mit einem sehr kräftigen, länglichen Körper. Die Tiere wateten wahrscheinlich häufig durchs Wasser, um nach Nahrung zu suchen oder sich vor Raubtieren zu verstecken. Irgendwann hatten sie sich vollständig an das Leben im Wasser angepasst.

Dass die Tiere fünf fingerartige Knochen besitzen, ist ein weiterer Hinweis dafür, dass diese Annahme richtig ist. Ein weiterer Hinweis ist ein 43 Millionen Jahre altes Fossil, das vor kurzem in Ägypten gefunden wurde. Es gehört zu einer bislang unbekannten Walart gehört und besitzt vier Beine.

Die Studie des Natural History Museum (Dänemark) wurde im September 2021 veröffentlicht.

Quelle: https://www.earth.com

Cuvier-Schnabelwal Cuvier-Schnabelwal - Foto: Andrea Izzotti/Shutterstock