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Große Pandas nicht mehr auf Chinas Liste der bedrohten Tierarten

  • Noch vor 30 Jahren galt der Große Panda als vom Aussterben bedroht.
  • Dank umfangreicher Zuchtprogramme haben sich die Tiere wieder vermehrt.
  • Jetzt leben in freier Wildbahn wieder etwa 1.800 Große Pandas.

Der Lebensraum des Großen Pandas sind die Bambuswälder in China. Weil jedoch zu viele von diesen gerodet wurden, stand es um den Großen Panda lange Zeit sehr schlecht. Er galt als „vom Aussterben bedroht“. Das bedeutet, dass es nur noch so wenige Tiere gibt, dass es kaum möglich ist, diese wieder zu vermehren. Das Erbgut ist nicht vielfältig genug und es werden zu viele Krankheiten vererbt.

Doch der Große Panda hatte Glück. Es wurden Artenschutzprogramme geschaffen und große Naturschutzgebiete für ihn errichtet. Außerdem brachte man den Menschen, die in seiner Nähe leben bei, wie sie Landwirtschaft betreiben können, ohne den Lebensraum des Pandas zu zerstören.

Das war so erfolgreich, dass der Große Panda im Jahr 2016 offiziell „nur noch“ als „gefährdet“ galt – laut der IUCN. Die chinesische Regierung erklärte das Tier aber erst jetzt im Juli 2021 für gefährdet, um sicher zu gehen, dass die Naturschutzarbeit auch wirklich nachhaltig ist.

Die News wurde im Juli 2021 durch die chinesischen Regierung veröffentlicht.

Über die IUCN

Wenn von „gefährdet“ oder „vom Aussterben bedroht“ zu lesen ist, sind meistens die Gefährdungsstufen der IUCN gemeint. Die IUCN ist die Internationale Union zur Bewahrung der Natur. Sie setzt sich für den Natur- und Artenschutz ein und hat außerdem eine riesige Datenbank, um zu dokumentieren, wie viele Tiere es von welcher Art gibt. Sie nennt sich die „Rote Liste der gefährdeten Arten“.

Quelle: https://www.bbc.com

Großer Panda Großer Panda - Foto: Volodymyr Goinyk/Shutterstock