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Reptil des Jahres 2021: die Zauneidechse

  • Die Zauneidechse war bereits 2020 das Reptil des Jahres.
  • Durch die Zerstörung ihres Lebensraumes ist sie zu einer gefährdeten Tierart geworden.
  • In diesem Jahr wurde sie erneut zum Reptil des Jahres gewählt.

Die Zauneidechse heißt so, weil sie sich gerne an Rändern, Linien und Streifen orientiert - wie z. B. an Gartenzäunen. Oft sind sie auch an Wald- und Feldrändern, Straßenrändern und Bahnstrecken zu sehen.

Die Reptilien werden etwa 25 cm lang, ernähren sich von Insekten wie Heuschrecken, Zikaden und Käfern, wärmen sich gerne an sonnigen Plätzchen auf und suchen sich vor dem Winter einen frostfreien Unterschlupf in Holzstößen oder Erdlöchern. Die Tiere besitzen ein „drittes Auge“, das so genannte Scheitelauge, mit dem sie hell und dunkel erkennen und nahende Feinde blitzschnell wahrnehmen. Bei Gefahr werfen sie ihren Schwanz ab, was den Angreifer oft verwirrt und ihnen so die Flucht ermöglicht.

Die Zauneidechse steht bereits für ganz Deutschland auf der Vorwarnliste der bedrohten Tierarten und gilt in vielen Bundesländern gefährdet. Der Grund sind insbesondere große Baumaßnahmen. Gleichzeitig stehen die Tiere unter Naturschutz, weshalb ihr Lebensraum eigentlich nicht zerstört werden darf.

Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde hat die Zauneidechse schon im letzten Jahr zum Reptil des Jahres gekürt. Viele Info-Veranstaltungen und Fachtagungen konnten aber dieses Jahr nicht stattfinden, weshalb das Tier erneut gewählt wurde.

Quelle: https://www.dght.de

Zauneidechse Zauneidechse - Foto: © Benny Trapp/DGHT Brandenburg