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Zugvögel am Himmel: Kraniche ziehen Richtung Süden

  • Jeden Herbst ziehen die Kraniche vom Sommer- ins Winterquartier.
  • Sie fliegen von Südwesteuropa nach Nordafrika.
  • Dabei sind sie nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören.

Wenn es in Europa langsam ungemütlich kalt wird, machen sich die Kraniche „auf die Socken“ und fliegen Richtung Süden nach Nordafrika. Dort verbringen sie den Winter, weil es angenehm warm ist.

Die Tiere fliegen in Schwärmen von 30 bis 200 Tieren und bilden am Himmel V-förmige Formationen. Oft hört man die Tiere schon, bevor man sie sieht, denn sie haben einen unverwechselbaren, deutlich hörbaren, trompetenartigen Ruf.

Kraniche haben bei ihren Wanderungen zwar keine festgelegten Flugrouten, bevorzugen aber bestimmte Routen, die sich bei ihren Zügen über die Jahre hinweg bewährt haben. Die Vögel sind vor allem zu sehen, wenn Hochdruckwetter herrscht, weil dann der Wind aus dem Osten kommt und bei ihrem anstrengenden Flug viel Energie sparen können.

Über Kraniche

Kraniche werden auch als „Vögel des Glücks“ bezeichnet und sind in der griechischen Mythologie das Symbol für Wachsamkeit und Klugheit. Die Tiere werden 1,3 m groß, haben eine Flügelspannweite von 220-245 cm und und fliegen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70 km/h.

Quelle: https://www.lbv.de

Kraniche Kraniche - Foto: Clausen Hans/LBV