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Fische holen jährlich 1,65 Milliarden Tonnen CO2 aus der Luft

  • Fische helfen, das Gleichgewicht in der Natur zu halten.
  • Sie „binden“ den Kohlenstoff, der im CO2 der Luft enthalten ist, in ihrem Kot.
  • Dieser sinkt auf den Meeresboden und bleibt dort.

Wir sind traurig, wenn wir hören, dass Meeressäuger wie Wale und Delfine bedroht sind, aber Fische? Sie sind glitschig. Manchmal hübsch, manchmal hässlich. Sie können sehr giftig sein oder im Falle von Haien auch schon mal gefährlich. Aber was uns nicht in den Sinn kommt: Dass sie es sind, die uns tagtäglich in ganz besonderer Weise helfen. Eine neue Studie liefert uns Informationen, die vielleicht nötig ist, diese Tiere mit der nötigen Wertschätzung zu betrachten. Es geht dabei um Kohlenstoffdioxid.

Kohlenstoffdioxid schadet der Umwelt und es ist eine der größten Aufgaben der Menschheit, die Mengen zu verringern, damit die Erde ein lebenswerter Planet bleibt. Im Rahmen einer Studie fanden Forscher nun folgendes heraus:

Fische tragen dazu bei, 1,65 Milliarden Tonnen Kohlenstoff aus der Luft zu „binden“. Sie nehmen Kohlenstoffdioxid aus der Luft auf, geben den Sauerstoff wieder ab und der Kohlenstoff sinkt in Form von Fischkot auf den Meeresboden. Das passiert ganz einfach indem sie in der Nähe der Wasseroberfläche fressen und atmen. Die Experten schätzen, dass der Fischkot etwa 16 % des gesamten Kohlenstoffs ausmacht, der zum Boden absinkt.

Wer also etwas für die Umwelt tun möchte, kann das ganz einfach tun, indem er weniger oder vielleicht sogar gar keine Fische isst. Weniger Fisch essen => weniger Überfischung => mehr Fische im Meer! => gesünderer Planet :)

Die Studie der Rutgers University (USA) wurde im Februar 2021 im Magazin Limnology and Oceanography veröffentlicht.

Quelle: https://www.earth.com

PapageifischPapageifisch - Foto: Rich Carey/Shutterstock