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Wie ein Riffbarsch mithilfe von kleinen Krebsen Algen „anbaut“

  • Riffbarsche ernähren sich von Algen, die in Korallenriffen wachsen.
  • Sie „beauftragten“ winzige Glaskrebse, ihre Nahrung zu „pflegen“.
  • Durch die Krebstierchen werden die Algen gedüngt und wachsen besser.

Vor der Küste von Belize in Zentralamerika haben Forscher eine spannende Entdeckung gemacht. In den Korallenriffen lebt ein Riffbarsch (Stegastes diencaeus) und diese Fischart frisst Algen, die sie hartnäckig vor anderen Lebewesen im Meer verteidigt. Nur winzige Glaskrebse der Art Mysida werden von ihr geduldet. Warum?

Die kleinen Krebstiere fördern mit ihren Ausscheidungen das Wachstum der Algen. Auf diese Weise erhalten die Riffbarsche mehr Nahrung. Die winzigen Tierchen sind so etwas wie „Angestellte“, die sie für sich sich arbeiten lassen. Und die Glaskrebse werden für ihre Mühen sogar entlohnt: Die Riffbarsche vertreibt alle anderen Tiere und beschützen dadurch die Glaskrebse vor Raubfischen. Für Forscher eine einzigartige Entdeckung.

Quelle: https://www.sciencealert.com

Riffbarsch Riffbarsch - Foto: Stubblefield Photography/Shutterstock