Rekorde: Die schnellsten Fische
Wasser hat einen höheren Widerstand als Luft, daher benötigt man mehr Kraft, sich durch das Wasser zu bewegen. Viele Tiere erreichen mit ihrem „stromlinienförmigen“ Körperbau Top-Geschwindigkeiten!
| Indopazifischer Fächerfisch/Segelfisch | Fächer- und Speerfische | 109,7 km/h |
| Blauer Marlin | Fächer- und Speerfische | 100 km/h |
| Schwertfisch | Schwertfische | 100 km/h |
| Kurzflossen-Mako | Makrelenhaie | 96 km/h |
| Wahoo | Makrelen und Thunfische | 80 km/h |
| Thunfisch | Makrelen und Thunfische | 77 km/h |
| Blauhai | Requiemhaie | 70 km/h |
| Grätenfisch | Grätenfische | 64 km/h |
| Gemeine Goldmakrele | Goldmakrelen | 60 km/h |
| Cypselurus | Fliegende Fische | 60 km/h |
| Tarpun | Megalopidae | 56 km/h |
| Nordpazifischer Blauflossenthunfisch | Makrelen und Thunfische | 50 km/h |
| Barrakuda | Sphyraenidae | 45 km/h |
Die Stromlinienform
Was bedeutet das eigentlich? Es kommt dabei weniger auf die Größe drauf an, schließlich sind Haie sehr groß! Viel wichtiger ist der Körperbau. Am einfachsten lässt es sich so erklären: Je weniger Verwirbelungen das Tier beim Schwimmen hinterlässt, desto besser gleitet es durch das Wasser und desto schneller ist es.

Kurzstrecke und Langstrecke
Die angegebenen Geschwindigkeiten sind Top-Werte, die die Fische auf der Jagd erzielen. Normalerweise schwimmen sie langsamer, schließlich rennst du ja auch nicht jeden Tag zum Bus (es sei denn du bist grundsätzlich zu spät). Der Kurzflossen-Mako zum Beispiel schwimmt für gewöhnlich etwa 50 km/h schnell. Aber beim Jagen ist er deutlich schneller. Da unter anderem Schwertfische zu seiner Leibspeise zählt, wäre es ja auch zu dumm, wenn er mit seinen 50 km/h hinterhertingelt. Der Hai hält übrigens den Rekord im „Marathonschwimmen“. Ein markierter Fisch namens "Nicole, der große weiße Hai" schwomm in 9 Monaten Tagen über 20.000 km - von Südafrika nach Australien und zurück. Dabei erreichte sie die bisher größte Tiefe für einen weißen Hai: 982 m.


