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Nacktmull

Steckbrief Nacktmull

Nacktmull Nacktmull - Foto: belizar/Shutterstock

Größe bis 10 cm
Geschwindigkeit nicht bekannt
Gewicht bis 50 g
Lebensdauer bis 30 Jahre
Ernährung Wurzeln, Knollen
Feinde Schlangen
Lebensraum Ostafrika
Ordnung Nagetiere
Familie Sandgräber
Wissenschaftl. Name Heterocephalus glaber
Merkmale kaum Körperbehaarung, lange Zähne
Nacktmulle sind nicht klein zu kriegen

Die kleinen Nager können bis zu 30 Jahre alt werden. Damit halten sie einen Rekord, denn Mäuse, Ratten und Hamster werden bei weitem nicht so alt.

Von der Toilette auf den Teller

Nacktmulle essen ihren eigenen Kot. Das ist zwar eklig, hat aber einen Sinn: Sie nehmen dadurch die Nährstoffe der Wurzeln und Knollen auf, die sie gegessen, aber beim ersten Mal nicht verdauen konnten.

Zeig her deine Zähne

Die Zähne von Nacktmullen befinden sich außerhalb des Mauls, damit sie ihre Lippen beim Graben schließen können und nicht aus Versehen den Dreck essen. Außerdem lassen sich die Nagezähne einzeln bewegen.

Nacktmull Nacktmull - Foto: belizar/Shutterstock

Promi-Nacktmull

Kennst du die Disney-Trickserie Kim Possible? Das Haustier des tollpatschigen Ron Stoppable ist ein Nacktmull, weil sein Vater allergisch gegen Tierhaare ist. Er heißt Rufus, wohnt in Rons Hosentasche und steht auf Nachos mit Käsesoße.

Vogelgezwitscher unter der Erde

Nacktmulle benutzen bis zu 18 verschiedene Laute, die sich mitunter wie das Zwitschern eines Vogels anhören. Sie unterhalten sich über die Laute mit anderen Nacktmullen aus der Kolonie.

Wie kriegen die kleinen Kerle unter der Erde überhaupt Luft?

Nacktmulle haben eine sehr kleine Lunge, können aber extrem viel Sauerstoff „verwerten“, also ins Blut aufnehmen. Außerdem atmet der Nacktmull langsamer, so dass der Sauerstoff lange im Körper bleibt.

Nackt oder nicht?

Nacktmulle verdanken ihren Namen ihrem nackten Aussehen. Dabei sind sie nicht so „unbekleidet“, wie sie scheinen. Am ganzen Körper wachsen feine Haare. Auch das hat seinen Grund, denn an den Haaren finden Parasiten keinen Halt.

Die Nacktmull-Gesellschaft

Nacktmulle leben in Kolonien von 20-300 Tieren. Ihr Zusammenleben folgt strengen Regeln: Es gibt Arbeiter, die sich um den Ausbau der unterirdischen Gänge kümmern. Die „Soldaten“ halten Ausschau nach Feinden und die Königin ist für den Nachwuchs zuständig. Eine solche Gemeinschaft beobachtet man sonst nur bei Insekten wie Bienen, Ameisen, Termiten und Wespen.

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