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Hamster

Steckbrief Hamster
Größe ca. 8-15 cm (Zwerg- /Mittelhamster), bis 34 cm (Feldhamster)
Geschwindigkeit bis 6 km/h
Gewicht 100-900 g
Lebensdauer 2-3 Jahre
Ernährung Samen, Körner, Früchte
Feinde Eulen, Falken, Schlangen
Lebensraum Syrien, Europa, Sibirien, Mongolei, China
Ordnung Nagetiere
Familie Wühler
Wissenschaftl. Name Cricetinae
Merkmale kleiner Nager, kurzer Schwanz

Hamster sind kleine Nager, die eng mit Mäusen verwandt sind. Es gibt rund 20 Arten, vom Zwerghamster über den Goldhamster bis hin zum Feldhamster.

Blind wie ein Maulwurf

Wenn Hamster nicht so gut schnuppern könnten, hätten sie wohl dringend einen Augenarzt nötig. Sie können gerade mal 15 cm weit sehen und nehmen dabei eigentlich nur Bewegungen und Unterschiede in der Helligkeit wahr. Außerdem sind die kleinen, putzigen Tierchen auch noch farbenblind.

Im Schnuppern Musterschüler

Wenn sich Hamster tapfer in unbekannte Gebiete vor wagen, reiben sie ihren Körper an den unterschiedlichsten Dingen. Das ist wie bei Hänsel und Gretel – während die Märchenfiguren Brotkrümel als Spur zurücklassen, hinterlässt der Hamster eine Duftspur. Dieser zu folgen ist für den Hamster ein Klacks, denn er hat ein feines Näschen.

„All you can eat“-Backentaschen

Mit dem Satz „All you can eat“ locken viele Fast-Food-Ketten und es bedeutet nichts anderes, als dass du alles in dich hinein futtern darfst, was du essen kannst. Nach zwei Pizzen wird die Hose eng und man schleppt sich mit einem dicken runden Bauch nach Hause. Hamster haben eine andere Technik drauf: Sie haben spezielle Backentaschen, in die sie alles hinein stopfen, was sie im Moment nicht essen wollen oder können. Prall gefüllt können die Backentaschen doppelt bis dreifach so groß wie der Kopf des Hamsters werden!

Der größte und der kleinste

Der Feldhamster ist mit bis zu 34 cm Länge und bis zu 900 g Körpergewicht der größte Hamster. Der kleinste ist der Kurzschwanz-Zwerghamster. Er wird nur 53 mm lang und 24 g schwer.

Hamsterbau sweet Hamsterbau

Hamster wühlen und buddeln gerne. In freier Wildbahn legen die Nagetiere am liebsten vielfach verzweigte Höhlen an. Würde am Eingang so einer Hamsterhöhle „Home sweet home“ stehen, wäre das nicht verwunderlich, denn der Hamster macht es sich unter der Erde auch gerne richtig gemütlich. Durch kleine Schlupflöcher und Röhren gelangt er zu Schlafmulden mit Gras-Polstermöbeln und Vorratskammern, die bis unter die Decke gefüllt sind. Sogar ein WC vergisst der Hamster beim Bau seiner Höhle nicht, denn er kann es gar nicht leiden, wenn es in seiner Bude stinkt!

Im Winter igelt sich der Feldhamster ein

Brrr! Wenn es anfängt, kalt zu werden, schellen beim wilden Feldhamster alle Alarmglocken. Auf der Suche nach Futter für die kalte Jahreszeit marschiert er deswegen auch schon mal 12 km in einer Nacht. Mit seinen Einkaufs- ... äh Backentaschen schleppt er bis zu 5 (!) kg Futter nach „Hause“ in seine Höhle. Sind die Schätze sicher verstaut, krabbelt der Feldhamster ein Stockwerk tiefer in seinen vier Wänden hinab, wo die Erde frostfrei bleibt. Seine Höhle kann bis zu 2 m tief sein. Während seines Winterschlafs fällt der Puls des Hamsters von 400 auf 4 Schläge die Minute zurück. Auch seine Körpertemperatur sinkt: von 32 Grad Celsius auf 4 Grad Celsius. Alle paar Tage wacht der Hamster aber zwischendurch auf und stapft in seine Vorratskammer, um sich eine leckere Mahlzeit zu gönnen.

Wo kommen die Hamster her?

Alle Goldhamster stammen vom syrischen Goldhamster ab.

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Hamsterrassen im Haustier-Check

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