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Meerschweinchen-Allergie

glatthaar 3 kleinDie Meerschweinchen-Allergie zählt leider zu den besonders heftigen Tierhaar-Allergien.

Übeltäter sind dabei aber eigentlich nicht die Haare, sondern der Speichel, der an ihnen klebt. Ebenso sind Hautschuppen für allergische Reaktionen verantwortlich.

Auch im Urin der kleinen Schweinchen befindet sich eine besonders hohe Konzentration allergischer Stoffe. Außerdem entsteht beim urinieren ein giftiges Gas namens Ammoniak. Regelmäßig lüften ist also Pflicht.

Sehr häufig besteht aber auch eine Allergie auf Staub, Heu und Stroh, die man jedoch abmildern kann.

Foto: Graffiti Guild/Shutterstock

tierchenwelt.de zeigt auf, wie man mit einer leichten Allergie umgehen kann. Eine Garantie für Beschwerdefreiheit gibt es jedoch nicht.

Was tun bei einer Meerschweinchen-Allergie?
  • Käfig: jede Woche sauber machen

Die Käfigreinigung sollte jemand übernehmen, der nicht allergisch ist. Man kann zur Not auch versuchen, sich mit Handschuhen oder einer Atemmaske behelfen. Vor allem die „Pinkelecken“ müssen jeden Tag gereinigt werden. Am besten ist es, das außerhalb der Wohnung zu machen. Wem dazu die Möglichkeit fehlt, der sollte danach das Zimmer gut lüften (aber Achtung vor Zugluft) und den Boden wischen. Teppiche sind schwer zu reinigen und haben im Zimmer, in dem der Käfig steht, nichts zu suchen.

  • Heu und Einstreu: „entstaubtes“ besorgen

In Zoofachhandlungen gibt es entstaubtes bzw. staubarmes Heu und ebensolche Einstreu. Je weniger Staub mit den Allergenen des Tieres durch die Luft fliegt, desto besser.

  • Waschen: nach jedem Kontakt

Nach dem Berühren der Meerschweinchen immer gut die Hände waschen. Auch die Kleidung sollte häufig gewechselt und gewaschen werden.

  • Schlafzimmer: kein guter Standort

Meerschweinchen haben bei Allergien ein Schlafzimmer-Verbot. Das gilt sowohl für die Tiere als auch für den Käfig. Die Bettwäsche sollte häufig gewechselt werden.

Die Allergie wird schlimmer?

Wenn sich mit diesen Tipps die Allergie nicht verbessert, sondern weiterhin besteht oder sogar stärker wird, gibt es leider keinen Ausweg. Die Tiere müssen abgegeben werden. Vor allem, wenn sich Asthma entwickelt (lebensgefährlich) und/oder in der Familie Kinder leben. So groß die Liebe zu den kleinen Nagern ist, die eigene Gesundheit ist wichtiger.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ist ohne Gewähr. Er stellt keine medizinische Beratung dar und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Bitte suche für medizinischen Rat immer einen Arzt auf.