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Tiernamen nach römischen Göttern

Viele Götter der römischen Mythologie entsprechen griechischen Göttern. Wenn dir also ein bestimmter Gott als Tiername im Kopf herum schwebt, kannst du zwischen dem römischen oder griechischen wählen.

Die Römer hatten tausende von Göttern. Jedes Mal, wenn sie ihr Reich erweiterten und dabei einen Gott kennenlernten, den sich mochten, haben sie ihn „adoptiert“. Besonders von der griechischen Mythologie waren sie begeistert und nahmen sie in ihre eigene Götterwelt mit auf.

So entspricht der oberste griechische Gott Zeus dem römischen Jupiter. Der griechische Kriegsgott Ares ist bei den Römern Mars und Aphrodite ist Venus.

Tiernamen nach römischen Göttern - Janus Tiernamen nach römischen Göttern - Janus - Illustration: Hein Nouwens/Shutterstock

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NameGottheit
Amor Gott der Liebe
Apollo Gott der schönen Künste
Aurora Göttin der Morgenröte
Bellona Göttin des Krieges
Ceres Göttin der Erde und der Fruchtbarkeit
Diana Göttin der Jagd
Epona Göttin der Pferde
Fortuna Göttin des Glücks
Hercules Gott des Sports
Janus Gott des Anfangs und des Endes
Juno Göttin Geburt, der Ehe und Fürsorge
Jupiter Göttervater, Herrscher des Himmels
Mars Kriegsgott
Merkur „Götterbote“, Gott der Händler und Diebe
Minerva Göttin der Weisheit und der Handwerkskunst
Neptun Gott des Meeres
Pluto Gott der Unterwelt
Venus Göttin der Liebe und Schönheit
Vesta Göttin des Herdfeuers und der Familie
Vulcanus Gott der Vulkane und des Feuers

Auch wenn die griechische Mythologie wesentlich umfangreicher war, haben wir trotzdem ein paar Fabelwesen gefunden, die der römischen Mythologie entspringen:

• Caladrius – der weiße Vogel

In der römischen Mythologie gibt es einen Vogel, der in Königshäusern lebt und auf dem Bett kranker Menschen sitzen soll. Wenn sich der Vogel weigert, einen Kranken anzusehen, steht es schlecht um dessen Gesundheit. Sieht er ihm in die Augen, so erholt er sich vollständig. Man glaubte auch, dass der Vogel die Krankheit in sich aufsaugen und mit ihr davon fliegen könne.

• Faun – halb Mensch, halb Ziege

Ein Faun ist in der römischen Mythologie ein Wald- und Feldgeist. Er sieht aus wie ein Mischwesen aus Mensch und Ziege. Statt Füßen hat er Hufe und seine Beine sind die einer Ziege. Sein Oberkörper ist zwar menschlich, aber auf seinem Kopf trägt er Hörner. In der griechischen Mythologie gibt es ein Fabelwesen, das dem Faun sehr ähnlich ist: der Satyr. Wenn du „Die Chroniken von Narnia“ gelesen oder gesehen hast, kennst du Faune – insbesondere als Mr. Tumnus. Man sagt, dass Faune gerne Panflöte spielen und meist in Gruppen zusammen leben.

• Picus – der Specht

Der Gott Picus war nicht immer ein Specht, wurde von den Göttern aber aus Wut über die Treue zu seiner Frau in einen Specht verwandelt. In der Biologie findet man den Begriff Picus wieder. Viele Spechte haben ihn in ihrem wissenschaftlichen Namen. Z. B. heißt der Grünspecht Picus viridis.

Tiere im alten Rom

Was die echten Tiere angeht: Die Römer waren vor allem von exotischen Tieren fasziniert. In öffentlichen Arenen konnten Elefanten, Löwen, Nashörner, Giraffen, Strauße und viele andere Tiere bestaunt werden. Sie waren oft Teil von Gladiatorenkämpfen (Gladiator leitet sich vom lateinischen Wort „gladius“ für „Kurzschwert“ ab). Die Römer hatten zwar auch Haustiere, aber weniger als Begleiter und Freunde, sondern vielmehr als Tiere, die für sie nützlich sind. Die Katzen waren dazu da, Mäuse zu fangen, Hunde verteidigten das Haus und Pferde trugen Soldaten in den Kampf.

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