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Wespe

Steckbrief Wespe

Wespe Wespe - Foto: pixelnest/Shutterstock

Größe 5-15 mm (Spannweite)
Geschwindigkeit bis zu 33 km/h
Gewicht nicht bekannt
Lebensdauer etwa 22 Tage
Ernährung Früchte, Insekten
Feinde Vögel, Reptilien, Säugetiere
Lebensraum Europa, Asien
Ordnung Hautflügler
Familie Faltenwespen
Unterfamilie Echte Wespen
Wissenschaftl. Name Vespinae
Merkmale lange Antennen, schwarz-gelb gestreift
Wespe ist nicht gleich Wespe

Dass es mehrere Wespenarten gibt, ist kaum bekannt. Die kleinen Insekten sind oft zu schnell vorbei- oder weg geflogen. In Erinnerung bleibt nur das typische gelb-schwarze Streifenmuster. Zur Familie der „Echten Wespen“ zählen jedoch insgesamt 61 Arten, zum Beispiel die Hornissen, Feldwespen, Sandwespen, Zwergwespen, Honigwespen, Ameisenwespen und viele weitere.

Wespe Wespe - Foto: Tomatito/Shutterstock

Sorgfältige Handwerker

Forscher haben herausgefunden, dass Wespen sich beim Bau ihres Nestes am Magnetfeld der Erde orientieren. So können sie die exakte Anordnung der Waben überprüfen.

Hier wird nicht geschummelt!

Papierwespenweibchen tragen Rangkämpfe aus, um festzulegen, wer in der Gemeinschaft höher gestellt ist. Die Siegerin darf mehr Eier legen und sich öfter auf die faule Haut legen. Zu erkennen ist eine eine solche Wespe an ihrem fleckigen Gesicht. Manche Wespen halten sich für besonders schlau und ahmen die Flecken einfach nach, um auch ohne den mühseligen Kampf dieselben Vorteile zu haben. Der Plan geht aber immer nicht auf und die Schwindler werden bestraft, indem sie öfter und heftiger bekämpft werden.

Wespe Wespenstachel - Foto: Craig Taylor/Shutterstock

Müde? ICH doch nicht.

Wespen schlafen jeden Tag nur zwei bis drei Stunden, und zwar in Schichten. So können sie sich rund um die Uhr um die Larven kümmern und die Eingänge bewachen.

Nachtsichtgerät: AN!

Wespen haben extrem leistungsfähige Augen und können daher auch bei fast völliger Dunkelheit fliegen – mit einer stolzen Geschwindigkeit von bis zu 33 km/h.

Wespe Wespen-Nest - Foto: Vector3D/Shutterstock

Wespen stechen im Herbst nicht

Zumindest, wenn man an Männchen gerät. Sie schlüpfen im Herbst und dienen nur zur Fortpflanzung, daher benötigen sie keinen Stachel. Man erkennt sie an den Fühlern, die nicht geknickt, sondern nur leicht gebogen sind. Außerdem besitzen sie ein plumperes Hinterteil.

Fortpflanzung

Wespen bauen Nester, die wie Papier aussehen und im Grunde aus zerkautem, morschen Holz bestehen. Meist sieht man sie in Hecken, Bäumen oder auch an Hauswänden hängen. Es gibt aber auch Wespen, die unter der Erde in verlassenen Mäuse- oder Maulwurfgängen nisten, z. B. die Deutsche Wespe.

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