Größe: bis 3 Meter
Gewicht: bis 15 Kilo
Merkmale: aalähnlicher Körper, manchmal auffällige Muster
Ernährung: Weichtiere und Fische
Lebensraum: Mittelmeer, tropische und subtropische Meere
Ordnung: Aalartige
Familie: Muränen

Iiih, wie fies die aussehen!
Beim Anblick einer Muräne läuft vielen Menschen ein kalter Schauer über den Rücken. Die stechenden Augen und die spitzen Zähne – und jede Menge Irrglauben. Nein, Muränen sind selten angriffslustig und haben auch keine Giftzähne. Aber ja, Muränen können dennoch giftig sein, weil sie Aas gefressen haben und die Bakterien bei einem Biss übertragen werden. Sie beißen Menschen entweder, um sich selbst zu verteidigen oder aus Versehen (weil sie sehr schlecht sehen).
Luuuft, ich brauche Luuuft!
Muränen klappen ihren Mund immer auf und zu. Was nach einer angriffslustigen Haltung aussieht, dient schlicht und ergreifend der Atmung: Muränen pumpen auf diese Weise sauerstoffreiches Wasser durch die Kiemen.
Große Klappe, nichts dahinter
Muränen jagen, indem sie sich auf die Lauer legen und schnuppern. Ihr Geruchssinn ist ausgezeichnet und so schnappen sie einfach zu, wenn etwas leckeres vorbeischwimmt. Blöd ist nur, dass Muränen unglaublich schlecht sehen. Daher besitzen sie einen großen Kiefer, der schon „irgendwas“ erwischen wird. Am liebsten natürlich frische Beute, notfalls aber auch Aas.
Einmal Zähne putzen bitte!
Muränen sind faul? Quatsch, sie sind clever! Sie lassen sich die Zähne putzen. So genannte Putzerfische leben von den Essensresten, die von Raubfischen abfallen. Die Meerschwalbe z.B. hält sich immer an bestimmten Stellen auf. Man könnte sie quasi als Autowaschanlage für Fische bezeichnen.




