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Muräne

Steckbrief Muräne
Größe 11,5 cm bis 4 m
Geschwindigkeit Nicht bekannt
Gewicht bis 30 kg
Lebensdauer 10-30 Jahre
Ernährung Weichtiere, Fische
Feinde Haie, Barrakudas
Lebensraum tropische und subtropische Meere, Mittelmeer
Ordnung Aalartige
Familie Muränen
Wissenschaftl. Name Muraenidae
Merkmale scharfe Zähne, langer Körper

Muränen sind Knochenfische, die in tropischen Meeren leben. Von den bislang 200 bekannten Arten leben zwei an den Küsten Europas.

Die größte und die kleinste Muräne

Die kleinste Muräne ist die Snyder-Muräne (Anarchias leucurus). Sie misst gerade einmal 11,5 cm. Mit 4 m hält die Riesen-Deltamuräne (Strophidon sathete) den Rekord für die längste Muräne. Die Riesenmuräne (Gymnothorax javanicus) wird nur 3 m lang, ist dafür aber die schwerste. Sie bringt bis zu 30 kg auf die Waage.

Muräne Muräne - Foto: Vlad Siaber/Shutterstock

Iieh, wie fies die aussehen!
Sind Muränen böse?

Beim Anblick einer Muräne läuft vielen Menschen ein kalter Schauer über den Rücken. Die stechenden Augen und die spitzen Zähne – und jede Menge Irrglauben.

Nein, Muränen sind selten angriffslustig und haben auch keine Giftzähne. Aber ja, Muränen können dennoch giftig sein, wenn sie Aas gefressen haben und die Bakterien bei einem Biss übertragen werden. Sie beißen Menschen aber nur, um sich selbst zu verteidigen oder aus Versehen (weil sie sehr schlecht sehen).

Muränen schnappen nach ... Luft!

Muränen klappen ihren Mund ständig auf und zu. Was nach einer angriffslustigen Haltung aussieht, dient schlicht und ergreifend der Atmung: Muränen pumpen auf diese Weise sauerstoffreiches Wasser in ihre Kiemen.

Muräne Muräne - Foto: Neirfy/Shutterstock

Muränen haben die Nase voll - und eine große Klappe

Muränen jagen, indem sie sich auf die Lauer legen und schnuppern. Ihr Geruchssinn ist ausgezeichnet und so schnappen sie einfach zu, wenn etwas leckeres vorbei schwimmt.

Unpraktisch ist nur, dass Muränen unglaublich schlecht sehen. Sie besitzen daher einen großen Kiefer. Nach dem Motto: "Irgendetwas werde ich damit schon erwischen." Am liebsten natürlich frische Beute, notfalls aber auch Aas.

Einmal Zähne putzen bitte!
Symbiose mit Putzergarnelen

Muränen lassen sich von Putzergarnelen gerne die Zähne putzen. Die kleinen Krebstiere leben von den Essensresten, die noch zwischen den Zähnen der Raubfische stecken. Sie krabbeln dazu sogar tief in das Maul hinein - passieren tut ihnen dabei aber nichts.

Die Muräne würde niemals auf die Idee kommen, diese kleinen Helferlein aufzufressen, denn mitsamt den Essensresten entfernen die Putzergarnelen auch Parasiten und Verunreinigungen. Sie sind quasi wie eine automatische Zahnbürste mit Zahnseiden-Funktion.

Muräne Muräne - Foto: Richard Whitcombe/Shutterstock

Die Grüne Muräne ... ist eigentlich blau

Der Körper der Grünen Muräne (Gymnothorax funebris) ist von gelbem Schleim umgeben. Ihr Körper ist jedoch blau. Dadurch sieht es so aus, als wäre die Muräne grün, denn wenn man blau und gelb mischt, kommt grün dabei heraus. Probiere es mal mit einem Farbkasten aus. Der Schleim beschützt die Muräne vor scharfen Felskanten.

Nicht mit der Moräne verwechseln!

Ein kleiner Buchstabe kann einen riesigen Unterschied machen. Während die Muräne natürlich ein Tier ist, handelt es sich bei der Moräne um Schnee und Schutt, den ein Gletscher den Berg hinunter schiebt.

Muräne Muräne - Foto: Laura Dinraths/Shutterstock


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