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Zähne im Tierreich

pferd zaehne kleinZähne sind sehr vielseitig – hier erfährst du alles über die Besonderheiten von Zähnen im Tierreich.

Foto: Studio 37/Shutterstock

Zähne haben unterschiedliche Aufgaben. Menschen haben Schneidezähne, Eckzähne und Mahlzähne. Mit den Schneidezähnen schaben wir Nahrung ab oder zerteilen sie in mundgerechte Stücke, die Mahlzähne benutzen wir zum Zerkauen.


• Eckzähne

Unsere Eckzähne sind für uns kaum von Bedeutung. Dafür aber z. B. für Walrosse. Sie wehren sich mit ihren langen Beißerchen gegen Eisbären und können sie dabei so stark verletzen, dass sie wochenlang unter den Wunden leidet oder sogar daran sterben.

• Stoßzähne

Elefanten verteidigen sich mit ihren Stoßzähnen und setzen sie auch zum graben oder hochheben ein (z. B. von Baumstämmen).

• Reißzähne

Raubtiere besitzen zusätzlich Reißzähne, mit denen sie sogar Knochen aufbrechen können.

• Schneidezähne

Schneidezähne dienen Pflanzenfressern vor allem, Gräser und andere Pflanzen abschneiden zu können.

• Backenzähne

Pflanzenfresser haben Backenzähne um die Nahrung zermahlen zu können.

walross
Foto: BMJ/Shutterstock


Haben Tiere auch Zahnweh?

Ebenso wie wir können Tiere auch Zahnschmerzen haben und furchtbar unter ihnen leiden. Es wird immer wieder von Löwen berichtet, die Menschen angreifen. Zebrafleisch schmeckt ihnen zwar am besten, ist aber viel zäher, und mit eitrigen Zahnwurzeln nur unter Schmerzen zu zerreißen. Menschen sind leichtere Beute ...


Müssen Tiere Zähne putzen?

Wieso müssen wir Zähne putzen, wenn Tiere es nie tun? Ok, „nie“ ist nicht ganz wahr, aber Zahnbürsten kommen dabei nicht zum Einsatz. Einige Tiere lassen sich die Zähne putzen (z. B. Krokodile), die meisten kommen aber tatsächlich ohne Zahnpflege aus. Außerdem ernähren sich Tiere ganz anders als Menschen. Wir essen viel Süßes und züchten damit jede Menge Bakterien auf unseren Zähnen. Abgesehen von uns Menschen bekommen nur Haustiere wie Hunde und Katzen Löcher.


Warum Haie und Seekühe nie zum Zahnarzt müssen

Haie verlieren beim Angriff auf Robben und Fische oft ein Dutzend Zähne. In einem einzigen Haileben können das bis zu 30.000 Zähne sein. Haie besitzen daher nicht nur nachwachsende Zähne, hinter den „Haupt“-Beißerchen wachsen gleich mehrere Reihen von Zähnen nach. Bricht in der ersten Reihe ein Zahn ab, rückt ein neuer Zahn nach, ebenso wie in einem Revolver eine neue Kugel in der Kugeltrommel nachrückt (daher auch der Name "Revolvergebiss"). Ähnlich ist es bei der Seekuh. Sie frisst am liebsten Pflanzen, aber dadurch auch viel Sand, was ihren Zähnen sehr schadet. Aber auch sie hat einen Trick. Im hinteren Teil des Kiefers wachsen immer neue Zähne nach und schieben sich nach vorne, pro Monat um etwa einen Zentimeter. Sie hat aber nie mehr als sechs Zähne pro Kiefer gleichzeitig.

Spannende "Zahn-"Rekorde im Tierreichpfeil rechts

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