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Axolotl

Steckbrief Axolotl

Axolotl Axolotl - Foto: Sergio Gutierrez Getino/Shutterstock

Größe 15-45 cm
Geschwindigkeit nicht bekannt
Gewicht 60-200 g
Lebensdauer 10-20 Jahre
Ernährung Würmer, Krebse, Fische
Feinde Vögel, Fische
Lebensraum Mexiko
Klasse Amphibien
Ordnung Schwanzlurche
Familie Querzahnmolche
Wissenschaftl. Name Ambystoma mexicanum
Merkmale federartige Kiemen
Was ist DAS denn?

Bei dem Anblick eines Axolotl weiß man nicht so ganz genau, was man sagen soll. „Ach, wie süüüüß“ oder „Wie gruselig!“? Der Axolotl sieht aus wie eine monstermäßig große Kaulquappe, ist aber eigentlich ein nachtaktiver Schwanzlurch. Schwanzlurche gehören übrigens zusammen mit den Froschlurchen und den Schleichenlurchen zu den Amphibien.

Pink oder braun?

Bekannt ist der Axolotl vor allem als weißes bis rosafarbenes Tier mit pinkfarbenen Kiemenästen. Das ist seine Albino-Form (Albinos fehlen Farbpigmente). Seine natürliche Farbe ist aber eher dunkelgrau oder braun.

Axolotl Axolotl - Foto: Lapis2380/Shutterstock

Ein ganz schön schräger Name!

Axolotl ist aztekisch. „Atl“ steht für Wasser und „Xolotl“ ist der Name eines Aztekengottes und bedeutet unter anderem  „Monster“. Axolotl könnte man daher mit „Wassermonster“ übersetzen. Die einen sprechen seinen Namen „Aksolotl“ aus, die anderen „Ascholotl“.

In Mexiko zuhause

Axolotl kommen – abgesehen vom heimischen Aquarium – ausschließlich im Xochimilco- und im Chalco-See sowie in Gewässern rund um Mexiko-Stadt herum vor. Am liebsten ist ihm kühles, sauerstoffreiches Wasser.

Axolotl Axolotl - Foto: Sombra/Shutterstock

Ein Leben lang eine Larve

Obwohl der Axolotl sein Leben lang wächst, bleibt er immer eine Larve. Schuld daran ist seine Schilddrüse. Eigentlich produziert dieses Organ Hormone (= Botenstoffe), doch beim Axolotl funktioniert sie nicht richtig. Ihm fehlt genau das Hormon, durch das er sich in einen erwachsenen Schwanzlurch entwickeln würde. Wenn der Axolotl dieses Hormon auf künstliche Weise erhält, verwandelt er sich tatsächlich. Doch oft lebt er danach nur 4-5 Jahre. Als Larve kann er bis zu 20 Jahre alt werden.

Neues Gehirn? Kein Problem

Von Krebsen wissen wir, dass sie Körperteile nachwachsen lassen können. Doch beim Axolotl beschränkt sich das nicht nur auf seine Gliedmaßen. Organe und sogar Teile des Gehirn kann er vollständig und funktionstüchtig regenerieren. Wie er das wohl macht? Das würden die Wissenschaftler auch gerne wissen und forschen eifrig an dem Tier.

Axolotl Axolotl - Foto: Andrea Izzotti/Shutterstock

Fortpflanzung

In seinem natürlichen Lebensraum pflanzen sich Axolotl im Frühjahr fort. Das Weibchen legt zwischen 80 und 800 Eier an Blättern von Wasserpflanzen ab. Nach 15 bis 20 Tagen schlüpfen die kleinen.

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