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Schwarze Mamba

Steckbrief Schwarze Mamba
Größe 2,5 m (im Durchschnitt), bis max. 4,5 m
Geschwindigkeit bis 24 km/h (Kurzstrecke)
Gewicht bis 1,6 kg
Lebensdauer bis 11 Jahre
Ernährung kleine Nager, Vögel
Feinde Krokodile, Schakale
Lebensraum Ostafrika
Klasse Reptilien
Ordnung Schuppenkriechtiere
Familie Giftnattern
Wissenschaftl. Name Dendroaspis polylepis
Merkmale längste Giftschlange Afrikas
Die gefährlichste Schlange der Welt

Die Schwarze Mamba wird als gefährlichste Schlange der Welt eingestuft. Sie ist sehr schnell, ihr Gift ist oft tödlich, sie ist von Grund auf nervös und, wenn sie sich bedroht fühlt, sehr aggressiv.

Die ist doch gar nicht schwarz!?

Der Name der Schwarzen Mamba ist verwirrend, denn ihr Körper ist nicht schwarz, sondern olivgrün bis grau. Die Bezeichnung kommt von der blauschwarzen Farbe in ihrem Maul, die sichtbar wird, wenn sie es bei einem Angriff aufreißt.

Der Porsche unter den Schlangen

Schwarze Mambas sind die Porsches unter den Schlangen. Sie werden bis zu 20 km/h schnell, es heißt sogar bis zu 24 km/h. Du müsstest sprinten wie ein Hundertmeterläufer, um ihr bei so einem Tempo zu entkommen. Allerdings kriecht sie nicht so schnell, um Beute zu jagen, sondern um zu fliehen.

Gefährlich UND scheu?

Schwarze Mambas sind scheu (!) und suchen lieber das Weite, als in einen Kampf zu geraten. Doch wenn sie sich bedroht fühlen, greifen sie an. Und zwar sehr aggressiv. Sie heben ihren Kopf, wodurch bis zu einem Drittel ihres Körpers kerzengerade in der Luft steht, spreizen ihre Kobra-ähnliche Nackenfalte, öffnen ihren schwarzen Mund und zischen. Wenn ein Angreifer sich langsam zurückzieht, flieht auch die Schwarze Mamba. Bleibt der Angreifer aber, wo er ist, und bedrängt die Schlange weiter, beißt sie zu.

Der Biss der Schwarzen Mamba

Schwarze Mambas beißen im Gegensatz zu den meisten anderen Schlangen nicht nur einmal zu, sondern mehrmals. Sie zielen auf den Körper oder den Kopf und schlagen bis zu 12 Mal hintereinander zu. Feinde oder Beute erkennt sie durch ihren Sehsinn an plötzlichen Bewegungen. Übrigens hat die Schwarze Mamba im Gegensatz zu vielen anderen Giftschlangen runde Pupillen.

Das Gift der Schwarzen Mamba

Die Schwarze Mamba ist eine leidenschaftliche Giftmischerin. Sie produziert nicht nur Neurotoxine (Toxin = Gift), die die Nerven angreifen, sondern auch Kardiotoxine, die das Herz schädigen. Bis zu 400 mg gelangen pro Biss in eine Wunde. Schon 15 bis 20 mg können einen Erwachsenen töten. Früher war ihr Biss zu 100 % tödlich und trat innerhalb von 20 Minuten ein. Heutzutage kann man ihren Biss zwar mit einem speziellen Gegengift behandeln, doch in armen, ländlichen Gegenden, in denen sie oft anzutreffen ist, hat man es selten und auch nicht so schnell zur Hand.

Wie wirkt das Gift?

Die Opfer eines Mamba-Bisses verspüren zunächst ein prickelndes Gefühl im Mund und in den Gliedern, sehen doppelt oder haben einen Tunnelblick. Sie sind verwirrt, bekommen Fieber, aus Mund und Nase tritt Schaum aus und sie verlieren die Kontrolle über ihre Muskeln. Wenn der Biss nicht behandelt wird, kommt es zu starker Übelkeit, Schock, Krämpfen und letztendlich zum Tod.

Wo leben Schwarze Mambas?

Die meisten Mambas leben auf Bäumen und suchen sich gerne mal einen Schlafplatz unter dem Dach eines Hauses oder in einer Scheune. Auch wenn man vermuten würde, dass sie im Regenwald zu Hause sind, leben sie in Savannen, im Buschland und felsigen Gebieten.

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