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Rote Tiere

Rote Vögel, ja, die kennt man. Rote Papageien, mit zerzaustem Kopfgefieder oder auch die großen roten Aras. Rot sind aber auch andere Tiere. Wer hätte gedacht, dass Libellen rot sein können? Oder Ameisen und Raupen?

Wir zeigen hier zwar auch ganz „normale“ rote Tiere, aber beispielsweise nicht den Rotfuchs, der nur orangefarben ist. Oder den Roten Panda, der eigentlich orangefarbener Panda heißen müsste. Ebenso gehört der rosafarbene Flamingo nicht hier her. Es geht also wirklich um ungewöhnlich knallrote Tiere. Und die Suche nach ihnen war gar nicht so einfach. Da haben wir uns bei den blauen Tieren wesentlich leichter getan!

Rotkardinal Rotkardinal
Foto: Bonnie Tayler Barry/Shutterstock
Tomatenfrosch Tomatenfrosch
Foto: evenfh/Shutterstock
Rote Schönechse Rote Schönechse
Foto: Doptis/Shutterstock
Erdbeer-Fröschchen Erdbeer-Fröschchen
Foto: Alfredo Maiquez/Shutterstock
Feuerwanze Feuerwanze
Foto: Yangguza/Shutterstock
Korallenrollschlange Korallenrollschlange
Foto: Patrick K. Campbell/Shutterstock
Ibis Ibis
Foto: digidreamgrafix/Shutterstock
Libelle Libelle
Foto: Yaroslav Antonov/Shutterstock
Krokodilmolch Krokodilmolch
Foto: Choke29/Shutterstock
Molch Molch
Foto: ECherry/Shutterstock
Tausendfüßer Tausendfüßer
Foto: Scott Biales/Shutterstock
Ameisenwespe Ameisenwespe
Foto: Miles Boyer/Shutterstock

Warum sind Tiere rot? Sie wollen mit ihrer Farbe:

  • abschrecken
  • warnen
  • ablenken
  • anlocken
  • beeindrucken
  • sich tarnen
  • gegenseitig wiederfinden

Beispiele:

Rot als Zeichen für Gesundheit
„Ich bin putzmunter und deshalb ein toller Partner.“

Der Rotkardinal sieht aus wie ein kleiner, roter, fliegender Ball. Besonders im Winter fällt er mit seinem roten Gefieder besonders auf. Wenn es kräftig leuchtet, heißt das für die Rotkardinal-Weibchen: „der  ist gesund und unsere Babys werden deshalb bestimmt ebenso prächtig“. Der Rote Ibis ist übrigens als Jungvogel nicht so rot. Er wird erst mit der Zeit rot. Je mehr rote Krabben er frisst, desto knalliger seine Farbe.

Rot, um besser gesehen zu werden
„Der Wink mit dem Zaunpfahl“

Was hat denn der Bindenfregattvogel da am Hals? Es ist eine Art Tasche und wird Kehlsack genannt. Zur Paarungszeit färbt sich der Kehlsack der Männchen rot. Je größer sie den Kehlsack aufblasen und je kräftiger er leuchtet, desto stärker sind die Vogeldamen beeindruckt. Auch der bunte Mandrill hat eine leuchtend rote Nase, um von seiner Familie und seinen Freunden besser gesehen zu werden.

Rot als Tarnfarbe?
Ja, das geht.

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht - oder den Baum vor lauter Wäldern? Der Vergleich hinkt natürlich etwas, aber worum es geht, ist: Das rote Gefieder der Aras scheint beim Verstecken nicht unbedingt hilfreich zu sein. Im Dschungel gibt es jedoch nicht nur grüne Blätter, sondern auch zahlreiche bunte Früchte. Da fallen die Vögel schon wieder weniger auf. Clever!

Rot als Warnung
„Halte dich von mir fern.“

Nicht nur rote Pfeilgiftfrösche senden mit ihrer Farbe ein eindeutiges Signal, nicht zu nahe zu kommen. Auch rote Raupen, wie die des Blauen Schwalbenschwanz-Falters benutzen diesen Trick, um auf Vögel möglichst gefährlich und abschreckend zu wirken. Übrigens: Je wärmer es in ihrer Entwicklungszeit ist, desto kräftiger ist ihr rot.

Schon gewusst?

Die rote Ameisenwespe in der Galerie ist übrigens keine Ameise, obwohl die flügellosen, behaarten Weibchen wie Ameisen aussehen! Sie sind für ihre schmerzhaften Stiche bekannt und werden deshalb auch im Englischen „Cow Killer“ (Kuhmörder) genannt. Natürlich können sie keine Kühe töten. Da hat es bei der Namensgebung wohl jemand übertrieben. Übrigens: Es gibt auch schwarz-weiße Ameisenwespen, die wie Große Pandas aussehen. Du findest sie im Artikel Tiere mit verrückten Mustern.