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Woher kommt der Osterhase?

osterhase kleinZu Ostern sieht man überall bunte Ostereier – sie stehen für  Fruchtbarkeit und Leben. Doch was hat der Hase damit zu tun?

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Das missglückte Osterbrot

An Ostern wimmelt es im Supermarkt nur so vor leckeren Schokoladeneiern und Schoko-Osterhasen. Ist dir aufgefallen, dass auch der Bäcker zu Ostern ganz bestimmte Leckereien anbietet? Neben lustigen Muffins und Kuchen hat er auch oft ein Osterbrot. Diese haben traditionell die Form von kleinen Lämmern. Eine alte Legende besagt, dass ein Osterbrot im Backofen missglückt ist und nach dem Backen wie ein Hase aussah. Ob aus dieser Geschichte der Osterhase entstand? Auf jeden Fall erklärt das nicht, warum er die Eier bringt...

Der Hase im Garten – oder auch „Mensch, ist der flink“

Ostern ist Frühlingszeit. Viele Tiere bekommen jetzt ihren Nachwuchs, genauso wie der Hase. Es heißt, dass er nach dem Winter oft in die Gärten der Menschen hoppelt, weil im Wald kein Futter mehr zu finden ist. Blitzschnell flitzt er durch das Gras, kaum sieht man ihn, ist er auch schon wieder weg. Genau der richtige „Sündenbock“ für die Eltern, um aus dem Ostereier-Suchen ein lustiges Spiel zu machen und den Verdacht von sich zu lenken (erinnert irgendwie an den Weihnachtsmann). Na, ob das so stimmt?

Der Osterhase und die Götter

Es war einmal... die griechische Fruchtbarkeitsgöttin Aphrodite. Als Symbol hatte sie den Hasen – jede Menge andere Tiere allerdings auch (Taube, Schwalbe, Schwan, etc.). Die angelsächsische Frühlingsgöttin Eostre (auf Deutsch Ostara) soll schon allein aufgrund der ähnlichen Namen in Verbindung stehen. Ihre Symbole sind sowohl der Hase als auch das Ei. Aber: Es ist nicht sicher, ob es sie überhaupt gab.

Der Osterhasen-Mond

Wir werfen einen Blick in die Sterne! Das Osterfest findet traditionell immer zum ersten Vollmond nach Frühlingsanfang statt. Und siehe da: Der Osterhase gilt zufällig auch als Mondtier. Mit viel Phantasie soll man in diesem Zeitraum einen liegenden Hasen im Mond erkennen.  Schau doch einfach mal nach!

Das Osterhasen-Geld

Der Gründonnerstag war im Mittelalter ein Tag, an dem Schulden für Grund und Boden fällig war. Die Bauern waren aber oft sehr arm und wer nicht mit Geld bezahlen konnte, versuchte seine Schulden stattdessen in Form von Eiern und Hasen zu begleichen. So können Osterhase und Ostereier auch entstanden sein.

Übrigens, zum Thema Oster-“Tiere“ ...

Bevor der Osterhase zum „Oster-Star“ wurde, waren eine Reihe anderer Tiere als Überbringer des Ostereis bekannt:

  • Der Osterfuchs in Westfalen
  • Der Osterstorch in Thüringen
  • Der Osterhahn in Böhmen
  • Der Osterkuckuck in der Schweiz
Und jetzt?

Woher der Osterhase wirklich kommt, ist bis heute unklar. Es gibt zwar jede Menge Gerüchte, Legenden und wissenschaftliche Theorien, mehr aber auch nicht. Was denkst du darüber? tierchenwelt.de meint jedenfalls: Schoko-Osterhasen sind unverschämt lecker!