Je hässlicher, desto besser!
In Petaluma im sonnigen Kalifornien (USA) treten Jahr für Jahr die hässlichsten Hunde an, um den Titel „Hässlichster Hund der Welt“ zu ergattern. Ihre Hässlichkeit zahlt sich aus: Für den vierbeinigen Sieger vor allem in Hunde-Spielzeug, hübschen Hundeleinen und Leckerlis, dem Besitzer winken knapp 1.200 Euro (1.600 Dollar) Preisgeld. Während des Wettbewerbs, der von der Sonoma-Marin Fair veranstaltet wird, überwachen Tierärzte die Hunde, um sicher zu gehen, dass alle gesund und munter sind.
Hässlichster Hund 2010: Princess Abby
Die Hinterbeine von Princess Abby sind deutlich länger als ihre Vorderbeine, deshalb hat sie einen eigenartigen, buckligen Gang, der die Jury beim Wettbewerb 2010 überzeugte. Die kleine Chihuahua-Hündin hatte es bisher in seinem Leben nicht leicht: Eine Hilfsorganisation rettete ihr erst vor fünf Monaten das Leben, in dem sie die Hündin unterernährt und voller Flöhe von der Straße auflas. Ihr neues Herrchen Kathleen Francis ist stolz, dass sie Abby zu sich holen konnte: „Sie ist mein bester Freund. Abby hat mehr für mich getan, als ich für sie.“

Hässlichster Hund 2009: Pabst
„Pabst, Pabst“ soll die Menge 2009 gerufen haben, als die Jury zwischen dem vier Jahre alten Boxer-Mischling Pabst und Rassehündin Rascal entscheiden sollten. Rascal mischte nicht zum ersten Mal mit: Bereits 2002 gewann sie den heiß begehrten Titel. Rettungshund Pabst dagegen nahm noch nie an dem Wettbewerb teil. Davon ließ er sich aber nicht abschrecken und zeigte Zähne – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Sein Unterbiss verhalf ihm zum Sieg. „Ich finde ihn nicht hässlich!“ soll sein sein Besitzer Miles Egstad aus Kalifornien gesagt haben. Die Herzen der Zuschauer gewann Pabst nicht nur durch seine hässliche Erscheinung, sondern auch auch durch seinen putzigen Charakter.
Hässlichster Hund 2008: Gus
Gus wurde 2008 zum hässlichsten Hund der Welt gekürt, sicherlich hätte er es sich nie träumen lassen, mal zu solchem Ruhm zu kommen. Der kleine chinesische Schopfhund wurde von seiner jetzigen Besitzerin Jeanenne und ihrer Tochter Janie aus „unmenschlichen“ Heim gerettet. Er hat keine Haare, verlor im Kampf mit einem Kater ein Auge und hat nur drei Beine – eines musste ihm abgenommen werden, weil er an Hautkrebs erkrankt ist. Leider ist der kleine wenige Monate im Alter von 9 Jahren nach seinem Sieg an seiner Krebserkrankung gestorben.Hässlichster Hund 2007: Elwood
Elwood hatte keinen besonders guten Start ins Leben. Als er vier Wochen alt war, wollte sein Züchter sein Leben beenden, weil er zu hässlich war, um ihn zu verkaufen. Doch der unglückliche Elwood hatte jede Menge Glück: Er wurde von seiner jetzigen Besitzerin Karen Quigley aufgenommen und seitdem sind die beiden ein unzertrennliches Paar. Beim Wettbewerb 2007 soll sie laut gesagt haben: „Es gibt KEINE hässlichen Hunde!“ und Elwood sei das „süßeste Ding, das je gelebt hat.“ Elwood hat sogar eine eigene Homepage: www.loveelwood.comHässlichster Hund 2006: Archie
Der Wettbewerb wurde 2006 von einem Skandal begleitet. Es stellte sich heraus, dass sich jemand in die Internetseiten gehackt und zehntausende Stimmen gelöscht hatte, um das Wahlergebnis zu verfälschen. Der Wettbewerb wurde komplett von neuem gestartet. Der glückliche Sieger: Archie. Er wurde als „Bratwurst in zu enger Haut“ bezeichnet und gewann unter tosendem Jubel.
Hässlichster Hund 2003-2005: Sam
2003, 2004 und 2005 gewann der blinde, chinesische Schopfhund Sam dreimal in Folge. Mit Sicherheit hätte er noch zahlreiche weitere Wettbewerbe gewonnen. Leider starb er im November 2005.
Hässlichster Hund 2002: Rascal
Rascal hat von Natur aus keine Haare, mal abgesehen von dem schrägen Irokesen-Schnitt auf seinem Kopf. Dafür zieren Warzen seinen Körper und da er keine Zähne hat, kann er seine Zunge nicht im Mund behalten. Rascal spielte sogar schon in vier Horror-Filmen mit! 
Hässlichster Hund 1998-2001: Nana

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Fotos: Grace Chon/Shine Pet Photos
Kommentare (18)
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Rascal sieht aus wie albert Einstein als Hund
Ich denke alle sind gut
Ich haoffe bei denn hunden wird alles gut










