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Tukan

Steckbrief Tukan
Größe 35-65 cm
Geschwindigkeit bis 64 km/h
Gewicht 130-680 g
Lebensdauer 12-20 Jahre
Ernährung Früchte, Eier, Insekten
Feinde Wiesel, große Vögel
Lebensraum Mittel- und Südamerika
Ordnung Spechtvögel
Familie Tukane
Wissenschaftl. Name Ramphastidae
Merkmale hat einen riesigen, aber leichten Schnabel

Das auffälligste Merkmal des Tukans ist sein riesieger Schnabel. Am bekanntesten ist der Riesentukan mit dem weißen „Lätzchen“, dem schwarzen Gefieder und dem gelben Schnabel. Es gibt aber rund 45 Tukan-Arten in den verschiedensten Farben.

Ist der schwere Schnabel nicht unpraktisch?

Der Schnabel des Tukan kann vier mal größer als sein eigener Kopf und bis zu 20 cm lang werden. Er sieht unheimlich schwer aus, ist aber in Wahrheit ist sehr leicht, weil er hohl ist. Wozu der Vogel einen so großen Schnabel braucht, wissen die Forscher nicht ganz genau, vermutlich aber zur Verteidigung und, um die Damenwelt zu beeindrucken. Man vermutet auch, dass sich die Tukane gegenseitig an ihrem Schnabel erkennen, denn jeder hat eine einzigartige Färbung. Mehr über die Funktion des Schnabels liest du im Artikel Tukan - Schnabel ist Klima-Anlage.

Ja, wo ist er denn?

Meistens bekommt man Tukane im dichten Dschungel gar nicht zu Gesicht. Sie leben weit oben in den Baumkronen und suchen sich dort kleine Baumhöhlen, um zu nisten. Schade, bei so einem farbenfrohen Federkleid. Wer würde das nicht gerne bewundern!?

Kein Flugkünstler

Der Tukan kann nicht besonders gut fliegen und hüpft daher meistens von Baum zu Baum.

Oder ist der doch ein Frosch?

Wenn Tukane rufen, dann hören sie sich wie quakende Frösche an. Im Dschungel kann man sie über 500 m weit hören.      

Yoga im Schlaf

Tukane legen ihren langen Schnabel zum Schlafen auf ihrem Rücken ab. Ihren Schwanz dagegen falten sie über ihren Kopf. Wenn sie sich so zusammenrollen, sehen sie aus wie ein kleiner Ball aus Federn!

Spechtfamilie

Der Tukan gehört nicht zu den Papageien, sondern zu den Spechtvögeln.

Aberglaube

Tukanen wird nachgesagt, dass böse Geister in ihnen wohnen. In bestimmten Religionen in Süd- und Zentralamerika darf ein frischgebackener Vater kein Tukan-Fleisch essen, da sonst sein frischgeborenes Kind dadurch verhext würde. Einige indianische Medizinmänner hatten den Tukan als Totem, um mit ihnen in die Geister-Welt zu fliegen.

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