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Sepia

Steckbrief Sepie
Größe 15-50 cm
Geschwindigkeit Nicht bekannt
Gewicht 3-10 kg
Lebensdauer 1-3 Jahre
Ernährung Krebse, Garnelen, Fische
Feinde Fische, Haie, andere Sepien
Lebensraum in Meeren weltweit
Klasse Kopffüßer
Unterklasse Tintenfische
Ordnung Sepien
Wissenschaftl. Name Sepiida
Merkmale intelligente Kopffüßer

Die Sepie gehört zu den „Echten Tintenfischen“. Sie unterscheidet sich aber äußerlich deutlich vom Gewöhnlichen Kraken. Die Sepie ist eher länglich, keilförmig und besitzt 10 Fangarme, also zwei mehr als der Krake mit seinen 8 Armen. Im Gegensatz zu Kraken und Kalmaren schwimmen Sepien eher selten frei durchs Meer, sondern bleiben meist in Bodennähe. Dort suchen sie nach Fischen und Krebsen.

Die Sepie - ein komischer Vogel

Sepien besitzen - wie die meisten anderen Tintenfische - einen hornartigen Schnabel, der wie ein Papapgeienschnabel aussieht. Im Gegensatz zu ihrem ansonsten weichen Körper ist er hart und kräftig.

Wie fangen Sepien ihre Beute?

Sepien sind Lauerjäger. Sie schwimmen anderen Tieren also nicht hinterher, sondern suchen sich ein gemütliches Plätzchen und warten ab, bis etwas Leckeres vorbei schwimmt. Dann fängt die Sepie an zu leuchten - wie eine elektronische Werbetafel (!). Ihr Licht bewegt sich wellenförmig über den Körper und verwirrt seine Beute. Jetzt muss die Sepie nur schnell genug sein und zuschnappen, solange das Tier abgelenkt ist.

Die kleinsten und größten Sepien

Zu den kleinsten Sepien zählt die Sepia typica mit nur 36 mm Körperlänge. Das ist etwas kleiner als der Durchmesser einer Rolle Tesafilm. Die Riesensepia wird bis zu 50 cm lang und wiegt über 10,5 kg.

Fortpflanzung bei den Sepien

Sepien leuchten nicht nur auf Beutefang. Männliche Sepien tun dies auch, um Weibchen für sich zu begeistern. Die größten Männchen haben dabei die besten Chancen. Nach der Befruchtung legt das Weibchen rund 200 kleine Eier.

Männer verkleiden sich als Frauen

Wenn eine männliche Sepie den Kampf um ein Weibchen gewonnen hat, bewacht er es stolz. Doch die Verlierer geben nicht auf. Sie haben einen cleveren Trick entwickelt, um an dem Männchen vorbeizukommen. Sie tarnen sich einfach als Weibchen. Dazu wechseln sie die Farbe und verstecken ein Paar Arme (Männchen haben vier Paar, Weibchen nur drei Paar). So schwimmen sie dann am stärkeren Männchen vorbei zum Weibchen. Wenn das nicht einfallsreich ist!

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