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Fangschreckenkrebs

Steckbrief Fangschreckenkrebs

Fangschreckenkrebs Fangschreckenkrebs - Foto: GSi/Shutterstock

Größe 3-30 cm
Geschwindigkeit Nicht bekannt
Gewicht Nicht bekannt
Lebensdauer Nicht bekannt
Ernährung Schnecken, Krabben, Fische
Feinde Fische, Tintenfische
Lebensraum Tropische und subtropische Meere
Ordnung Fangschreckenkrebse
Familie -
Wissenschaftl. Name Stromatopoda
Merkmale sieht ultraviolettes Licht, Infrarotwellen

Der Fangschreckenkrebs ist ein einzelgängerisches Krebstier, das in tropischen Meeren lebt und am Boden Jagd auf Schnecken, Krabben, Weichtiere, Austern und Fische macht. Der Krebs verdankt seinen Namen den Fangschrecken (auch Gottesanbeterinnen genannt), denn seine Fangwerkzeuge ähneln ihren Fangarmen.

Wie jagen Fangschreckenkrebse?

Fangschreckenkrebs Fangschreckenkrebs - Foto: worldswildlifewonders/Shutterstock

Fangschreckenkrebse schleudern ihre Fangarme in einer ruckartigen Bewegung ihrer Beute entgegen. Sie ist 23 m/s schnell und so stark, dass der Aufprall mit der Wucht einer Pistolenkugel verglichen wird. Kein anderes Tier kann sich so schnell bewegen.

Fangschreckenkrebse schießen mit Luftblasen

Wenn ein Fangschreckenkrebs seine Fangarme nach vorne schleudert, entstehen unter Wasser kleine Luftblasen. Sie implodieren mit einem Knall und betäuben oder verletzen das Beutetier. Es heißt, dass dabei sogar Glaswände von Aquarien zu Bruch gehen können. Der Pistolenkrebs hat übrigens eine ganz ähnliche Technik.

Kurz erklärt: Unter Wasser spricht man nicht von explodieren, sondern von implodieren. Warum? Eine Explosion breitet sich immer nach außen aus, weil in ihrem Inneren ein höherer Druck herrscht als in der Luft. Wasser übt aber einen höheren Druck aus als Luft. Die Kräfte können sich also nicht nach außen ausbreiten, sondern müssen sich nach innen zum Zentrum bewegen.

Fangschreckenkrebs Fangschreckenkrebs - Foto: John A. Anderson/Shutterstock

Schmetterer und Speerer

Man teilt die Fangschreckenkrebse in „Schmetterer“ und „Speerer“ ein. Die Schmetterer haben eine Art Knüppel als Fangarm. Die Speerer besitzen dornenförmige Widerhaken.

Haben Fangschreckenkrebse Halluzinationen?

Die Welt der Fangschreckenkrebse ist voller bunter, schillernder Farben. Zusätzlich zu den Farben, die wir Menschen wahrnehmen, sehen sie ultraviolette Farben, Infrarot * und die Polarisation ** des Lichts. Selbst mit viel Phantasie ist es unmöglich, sich die Fülle an Farben vorzustellen.

* Infrarot können wir in Form von Wärme spüren.
** = ob die Lichtwellen geradlinig, kreisförmig oder eiförmig schwingen

Fangschreckenkrebs Fangschreckenkrebs - Foto: Stubblefield Photography/Shutterstock

Wie tarnen sich Fangschreckenkrebse?
Schwupp – weg bin ich!

Die kleinen Tierchen passen sich ihrer Umgebung an. Wenn sie in grünem Seetang umher schwimmen, werden sie selbst auch grün. Auf sandigem Meeresboden nehmen sie eine hellbraune Farbe an. Die perfekte Tarnung!

Wie Fangschreckenkrebse ihre Farbe verändern, erfährst du im Artikel
Wie Tiere ihre Farbe verändern

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